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 Betreff des Beitrags: Fukushima
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Mär 2012, 21:47 
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Ein Jahr nach der Atomkatastrophe in Japan
Die Heimatlosen von Futaba

Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima sind viele Orte in der Sperrzone unbewohnbar. Auch die Kleinstadt Futaba: Die rund 6400 ehemaligen Einwohner leben bei Verwandten oder in Flüchtlingslagern. An eine Rückkehr in ihre Heimat glauben sie nicht mehr.

Von Peter Kujath, ARD-Hörfunkstudio Tokio

"Ich möchte zurückkehren, aber ich kann nicht 30 Jahre warten", beklagt die 86-jährige Suzuki. "Ich bin schon zu alt. Ich werde wohl nicht in meiner Heimat sterben." Und die 63-jährige Tanaka sagt: "Unsere Kinder leben in Saitama und Tokio, deshalb wollen wir nicht zurückkehren. Diese Gegend bietet auch Möglichkeiten, so dass wir hier wieder einen Bauernhof betreiben können."



Quelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Mär 2012, 21:49 
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Entsorgung des AKW Fukushima
Eine Gefahrenquelle für die nächsten 40 Jahre

Vor fast einem Jahr ereignete sich im AKW Fukushima der Super-GAU. Mit den Folgen der Reaktorkatastrophe wird Japan noch lange leben müssen. Die Menschen leiden unter der radioaktiven Strahlung. Experten versuchen das AKW stillzulegen. Laut Schätzungen soll dies rund 40 Jahre dauern.

Von Peter Kujath, ARD-Hörfunkstudio Tokio

Im Stahlgerüst des Blocks 4 sieht man einige Arbeiter in weißen Schutzanzügen. Die radioaktive Strahlung ist hier im Vergleich nicht ganz so hoch. Auch ein Jahr danach sind die Menschen immer noch dabei, den Schutt abzutragen, den die drei Wasserstoff-Explosionen im havarierten AKW Fukushima 1 hinterlassen haben.



Quelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima
#3Ungelesener BeitragVerfasst: So 22. Jul 2012, 15:40 
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Japan nimmt Ermittlungen auf
Messgeräte in Fukushima offenbar manipuliert

Bei den Aufräumarbeiten im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat es offenbar Vertuschungen über die tatsächliche Höhe der Strahlenwerte gegeben.


Der Präsident der Firma Build-Up, eines Subunternehmens der Betreibergesellschaft Tepco, räumte ein, dass ein Vorgesetzter die neun Arbeiter angewiesen habe, die Messgeräte mit Bleiplatten abzudecken, damit eine geringere Strahlung angezeigt werde. So konnten die Arbeiter länger in dem verstrahlten Kraftwerk eingesetzt werden. "Wir hätten das niemals tun sollen", sagte Takashi Wada dem japanischen Sender TBS.
Arbeiter mussten sich Messgerät teilen

Die japanische Regierung hatte die Obergrenze für eine Strahlenbelastung bei Notfällen nach dem Unfall vorübergehend mehr als verdoppelt, im Dezember aber wieder auf das ursprüngliche Niveau gesenkt. In den japanischen Strahlenschutzregelungen ist nunmehr ein oberer Grenzwert von 50 Millisievert pro Jahr oder 100 Millisievert über einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt. Das Gesundheits- und Arbeitsministerium hatte Tepco während der ersten Monate nach der Reaktorkatastrophe wiederholt wegen der laschen Kontrolle der zulässigen Strahlenbelastung für Arbeiter in Kernkraftwerken verwarnt. Demzufolge mussten Arbeiter sich teilweise ein Dosimeter noch teilen, auch lange nachdem der Engpass bei Strahlenmessgeräten behoben war.

Quelle: weiter lesen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima
#4Ungelesener BeitragVerfasst: Di 2. Okt 2012, 20:38 
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AKW-Stresstest der EU in der Analyse
Die Mär von den sicheren deutschen Reaktoren

Die deutschen Atomkraftwerke haben laut einem EU-Stresstest erhebliche Sicherheitslücken. Dabei wurden nicht einmal alle wichtigen Fragen zur Sicherheit untersucht. Und der Test lief nur auf dem Papier ab - meist ohne Inspektionen vor Ort. Klar wird: Die Mängel deutscher Reaktoren haben System. Eine Analyse von Martin Gent.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima
#5Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 25. Mär 2013, 15:36 
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Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima
Ausnahmezustand als Normalität

Knapp zwei Jahre nach der dreifachen Kernschmelze im AKW Fukushima ist die Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden. Wohl auch deshalb, weil die Betreiberfirma Tepco stets den Eindruck vermittelt, sie habe die Lage im Griff. Dabei ist der Ausnahmezustand zur Normalität geworden.

Von Jürgen Döschner, WDR

Straßensperren, Flugverbot, stillgelegte Bahnstrecken, Arbeiter in Schutzanzügen und Atemmasken, verlassene Häuser, Schulen, Einkaufszentren - Fukushima, das Atomkraftwerk Daiichi und die Zone 20 Kilometer darum herum: eine Region im dauerhaften Ausnahmezustand, hermetisch abgeriegelt von der Öffentlichkeit. Was hier geschieht, wer hier hin darf, was er zu sehen, zu hören bekommt, das alles bestimmt allein die Firma Tepco. ......


Quelle Tagesschau

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 Betreff des Beitrags: Re: Fukushima
#6Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Aug 2013, 21:12 
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Die vergessene Katastrophe.

Zitat:
Atomruine Fukushima
Sorge um verstrahltes Wasser

Jeden Tag fließen Tonnen radioaktiven Wassers aus der Atomruine Fukushima in den Pazifik. Das hat die japanische Regierung eingeräumt. Eine Barriere im Boden soll verhindern, dass weiter Grundwasser in die Ruine eindringt.

Von Peter Kujath, ARD-Hörfunkstudio Tokio

Es sind Meldungen aus dem havarierten AKW Fukushima 1, die erschrecken, aber deren ganzes Ausmaß nur schwer einzuschätzen sind. Das japanische Wirtschaftsministerium gab bekannt, dass rund 300 Tonnen radioaktives Grundwasser pro Tag in den Pazifik fließen. Wie stark verseucht das Wasser ist und seit wann es austritt, vermag noch keiner zu sagen.


In der vergangenen Woche musste der Betreiber Tepco einräumen, dass seit Mai 2011 zwischen 20 und 40 Billionen Becquerels an radioaktivem Tritium ins Meer geflossen sind, wobei 22 Billionen Becquerels pro Jahr erlaubt sind. Für die Fischer in der Präfektur Fukushima nimmt die Katastrophe auf jeden Fall kein Ende. Seit dem Atomunfall im März 2011 gehen sie vor der Küste nicht mehr ihrer Arbeit nach. Eigentlich wollte man ab Anfang September wieder testweise zum Fischen aufs Meer fahren, aber das hat man nun erst einmal vertagt. "Ich wünsche mir nichts mehr, als dass die Dinge wieder so sind wie vor der Katastrophe. Ich möchte fischen gehen. Tepco und die Regierung müssen etwas unternehmen", sagte ein Fischer am Rande einer Demonstration gegen Tepco.


Quelle: tagesschau.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Fukushima
#7Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 13:15 
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Ich habe sie nicht vergessen. Man sollte nicht meinen, ach das ist ja so weit weg, das betrifft mich nicht. Ich erinnere da an Tschernobyl. Auch sollte man nicht vergessen, dass auch hier an der Atomenergie fest gehalten wird, einer Technologie, die letztendlich nicht beherrschbar ist. Wenn etwas schief läuft und diese Energie entfesselt wird, hat das stets erhebliche Langzeitfolgen, verseuchtes Wasser, Luft, Krankheiten um nur einige zu nennen. Mag sein, dass die Atomreaktoren hierzulande sicherer sind, und vielleicht kein Tsunami zu erwarten ist.... aber alleine schon der bis jetzt angefallene verseuchte Atommüll, der irgendwo gelagert wird, macht mir Sorgen. Nein, keiner sollte sich sicher fühlen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Fukushima
#8Ungelesener BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2013, 17:54 
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AKW in Japan300 Tonnen radioaktives Wasser in Fukushima versickert

Aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ist erneut hochgradig radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen. Noch schweigt das Unternehmen Tepco zur Ursache.
20. August 201308:47 Uhr

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Zweieinhalb Jahre nach dem Nukleardesaster in Fukushima sind auf dem Gelände des japanischen Katastrophenreaktors 300 Tonnen hochgradig radioaktives Wasser aus einem Stahltank ausgelaufen. Laut der Betreiberfirma Tepco in Tokio ist das Wasser zum Großteil im Boden versickert. Man gehe davon aus, dass das Wasser aus einem Überlauftank ausgetreten sei. Die Reste würden nun in Ersatztanks gepumpt.

Quelle: zeit.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Fukushima
#9Ungelesener BeitragVerfasst: So 1. Sep 2013, 18:53 
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Radioaktivität: Extreme Strahlung an Fukushima-Wassertank gemessen

Erneute Eskalation in Fukushima: Das Wasser, das aus undichten Tanks auf dem Gelände des havarierten Atomkraftwerks austritt, strahlt viel stärker als bisher angenommen. Zuvor hatten Arbeiter offenbar Messinstrumente verwendet, die derart hohe Werte gar nicht erfassen konnten.


Tokio - Die Kette an haarsträubenden Zwischenfällen in Fukushima reißt nicht ab. Erst vor wenigen Tagen hatte die japanische Atomaufsicht die Probleme an der Nuklearanlage auf Stufe drei der bis sieben reichenden internationalen Skala für Atomunfälle eingeordnet, was einem "ernsten Störfall" entspricht. Der Grund: Aus der Anlage waren rund 300 Tonnen radioaktiv kontaminiertes Wasser ausgelaufen.

In Pfützen seien Strahlungswerte von 100 Millisievert pro Stunde gemessen worden, hatte es damals geheißen. Jetzt aber stellt sich heraus, dass selbst dieser Wert noch weit unterhalb der Realität lag. Die AKW-Betreiberfirma Tepco teilte am Samstag mit, dass man am selben Tank nun 1800 Millisievert pro Stunde gemessen habe. Hielte sich ein Mensch in unmittelbarer Nähe einer solchen Strahlenquelle auf, hätte er nach vier Stunden eine tödliche Dosis aufgenommen. Ein AKW-Mitarbeiter darf nach japanischem Gesetz 50 Millisievert abbekommen - pro Jahr.


Quelle: spiegel.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Fukushima
#10Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2013, 18:17 
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Und das ist sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange.... Wer weiß, was alles nicht an die Öffentlichkeit kommt. Das hat noch lange eine "strahlende Zukunft". :cherrysmilies146:

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