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Was haltet ihr von Abtreibung nach Früherkennung einer Behinderung?
Umfrage endete Fr 1. Jun 2012, 14:18
Ich bin dafür, ich möchte kein behindertes Kind 61% 61% [ 33 ]
Ich bin dagegen, auch Behinderte haben ein Recht auf Leben 22% 22% [ 12 ]
Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden würde 15% 15% [ 8 ]
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht 2% 2% [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 54
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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#11Ungelesener BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2012, 00:06 
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Angua hat geschrieben:
Ich würde es vielleicht nicht so bezeichnen, aber es stimmt schon. Ein behindertes Kind wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, wie ein gesundes Kind, irgendwann selbständig und eigenverantwortlich sein. Es wird nicht irgendwann seine Eltern unterstützen können, sondern im Gegenteil immer die Unterstützung der Eltern benötigen.

Die Schwester einer Bekannten hat eine geistig behinderte Tochter, die jetzt 21 Jahre alt ist. Das Leben der Eltern ist zu 100 % auf die besonderen Anforderungen der Tochter abgestimmt. Das bedeutet unter anderem, daß bestimmte Abläufe sich nicht ändern dürfen, weil die Tochter sich sonst zu sehr aufregt, daß bei der Planung jeglicher Aktivitäten immer berücksichtigt werden muß, wie man das mit der Tochter regelt.

Wenn man jung ist, mag man die Kraft dafür noch haben. Wenn man jahrelang daran gewöhnt, mag man mit diesen Einschränkungen leben können. Aber was ist, wenn man älter wird, wenn man selbst das ein oder andere Gebrechen bekommt? Wenn dann die Sorge immer größer wird, was aus dem Kind werden soll, wenn man selbst nicht mehr kann?

Diese junge Frau wird in einigen Jahren in eine betreute Einrichtung umziehen.

Dann werden die Eltern wieder ein bißchen Freiheit haben.


Nein "Party machen" muß es nicht sein, aber jeder hat das Recht, nicht nur für andere (z. B. für ein behindertes Kind) zu leben, sondern auch für sich selbst.


Die Frage, was wird aus meinem behinderten Kind, wenn ich selber zu alt werde, um mich darum kümmern zu können, wird sich sicher jedem stellen, der in dieser Situation ist. Es sei denn, man hat oder kennt liebe Menschen, die sich dann um dieses kümmern. Das wird aber meiner Meinung nach nicht der erste Grund sein, sich gegen ein behindertes Kind zu entscheiden.
Du sagst jeder hat das Recht, nicht nur für andere zu leben, das impliziert, dass behinderte Kinder auf Grund dieser Sehensweise für viele kein Recht auf Leben haben? Es gibt auch Menschen, die sich ihr Leben lang für andere ein setzen, ohne mit ihnen verwandt zu sein, aus Nächstenliebe. Oder welche, bei denen das Kind bis zur Geburt völlig gesund war, dann passiert etwas bei der Geburt, und das Kind wird sein Leben lang behindert sein. Was dann, ab in ein Heim? Mein Respekt gilt allen Menschen, die sich dennoch der "Herausforderung" oder den Einschränkungen stellen, um diesen Menschen ihre Liebe zu geben, die auch jeder "normale" Mensch bekommen sollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#12Ungelesener BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2012, 07:42 
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Wer die Kraft hat und den Willen, der hat auch meinen Respekt.

Ich habe auch vollstes Verständnis für diejenigen, die eben nicht völlig selbstlos ihre eigenen oder auch nur anderen Interessen hintenanstellen.

Ja, behinderte Menschen haben ein Recht auf Leben. Aber die Rechte der Behinderten sind nicht wichtiger als die der Gesunden, sie sind gleichrangig. Und wenn das bedeutet, daß Eltern irgendwann ihre behinderten Kinder, die kein selbständiges Leben führen können, in eine betreute Einrichtung (vulgo: Heim) geben müssen, um ihr eigenes Leben zu führen, dann ist das eben so.

Und auch gesunde Geschwister behinderter Kinder haben ein Recht auf liebevolle Eltern. Auch für diese muss Eltern behinderter Kinder Zeit, Geduld und Kraft übrig bleiben. Und wenn diese gesunden Kinder später die Verantwortung für ihre behinderten Geschwister übernehmen wollen, ist das schön, aber es darf keine Pflicht dazu geben.


Nein, über den Rechten der Behinderten darf man nicht die Rechte der anderen vergessen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#13Ungelesener BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2012, 22:30 
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Angua hat geschrieben:
Ich würde es vielleicht nicht so bezeichnen, aber es stimmt schon. Ein behindertes Kind wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, wie ein gesundes Kind, irgendwann selbständig und eigenverantwortlich sein. Es wird nicht irgendwann seine Eltern unterstützen können, sondern im Gegenteil immer die Unterstützung der Eltern benötigen.

Die Schwester einer Bekannten hat eine geistig behinderte Tochter, die jetzt 21 Jahre alt ist. Das Leben der Eltern ist zu 100 % auf die besonderen Anforderungen der Tochter abgestimmt. Das bedeutet unter anderem, daß bestimmte Abläufe sich nicht ändern dürfen, weil die Tochter sich sonst zu sehr aufregt, daß bei der Planung jeglicher Aktivitäten immer berücksichtigt werden muß, wie man das mit der Tochter regelt.

Wenn man jung ist, mag man die Kraft dafür noch haben. Wenn man jahrelang daran gewöhnt, mag man mit diesen Einschränkungen leben können. Aber was ist, wenn man älter wird, wenn man selbst das ein oder andere Gebrechen bekommt? Wenn dann die Sorge immer größer wird, was aus dem Kind werden soll, wenn man selbst nicht mehr kann?

Diese junge Frau wird in einigen Jahren in eine betreute Einrichtung umziehen.

Dann werden die Eltern wieder ein bißchen Freiheit haben.
Nein "Party machen" muß es nicht sein, aber jeder hat das Recht, nicht nur für andere (z. B. für ein behindertes Kind) zu leben, sondern auch für sich selbst.


Ich kenne seit über 20 Jahren eine Familie, in der das älteste Kind mit 5 Jahren an Gehirnhautentzündung erkrankt ist und davon eine schwere Behinderung zurückbehalten hat.
Sie spricht nicht (zu Fremden), kann sich jedoch über einen Sprachcomputer äußern. Ihre Eltern (Erzieherin und Krankenpfleger) haben irgendwann festgestellt, dass sie lesen kann, selber beigebracht.
Für Außenstehende ist es schwer, sie einzuschätzen oder mit ihr zu kommunizieren.
Eltern und die 3 jüngeren Geschwister verstehen ihre Laute natürlich so.
Alle Geschwister haben einen sozialen Beruf erlernt, arbeiten mit behinderten Menschen. Die junge Frau ist nun schon mittlerweile 35J. Sie lebt in einer Einrichtung in der Nähe der Eltern, zeitweise sogar mit einem Mann zusammen. Ihre Eltern wollten immer, dass sie genauso als Erwachsene das Elternhaus verläßt, wie alle Kinder und auch ein relativ selbstbestimmtes Leben führt.
Fast jedes Wochenende holen die Eltern sie ab. Fahren auch mit ihr in den Urlaub. Es ist auch selbstverständlich, dass sie immer am Familienleben teilnimmt. Auch jetzt noch kümmern sich die Eltern um körperliche und geistige Förderung. Der Vater ist mittlerweile fast in Rente und sagte letztens, dass er sich Gedanken darüber macht, was aus der Tochter wird, wenn "wir weg sind". Die Geschwister wohnen weiter weg.
Die Mutter arbeitet immer noch Vollzeit im Kindergarten, wird bald 60.
Eine beeindruckende, tolle Familie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#14Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Apr 2012, 16:44 
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Nicht jede Behinderung ist so schwer, dass der/diejenige sein ganzes Leben rund um die Uhr betreut/versorgt werden muss. Wenn die Möglichkeit besteht, ein relativ selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen, dann sollte man das natürlich tun und fördern.
Dass behinderte Menschen mehr Rechte haben oder den gesunden eventuell deren Rechte weg nehmen/beschneiden, finde ich schade, es so zu sehen. Wenn mehrere Kinder da sind, liegt es an den Eltern und allen Beteiligten, den gesunden Kindern zu erklären, warum das behinderte Kind mehr Pflege usw. braucht, sie ein binden, Kinder sind ja nicht dumm. Wenn sie dann noch wie in dem Beispiel von Julchen-Marie später einen Beruf in diesem Bereich ergreifen und ihre Erfahrung darin ein bringen, um weiteren Menschen zu helfen, finde ich das toll.
Solange viele Menschen denken, Recht auf Leben für Behinderte ja, aber dann bitte dort, wo sie die gesunden nicht "stören"...oder allein schon bei dem Gedanken, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, in Angst, Schrecken und Ablehnung versetzt werden, wird es wohl weiterhin zu vielen Abtreibungen kommen. Ihnen wird also das Recht auf Leben genommen, bevor sie die Chance hatten, sich zu entfalten und vielleicht ein genau so fröhlicher, liebenswerter und wundervoller Mensch zu werden, wie andere, nur eben nicht so "gesund" . In unserer egoistischen Gesellschaft gibt es viele völlig "normale" gesunde Menschen, die mit ihrem Tun und Handeln, dessen sie sich bewusst sein müssten, viel mehr Schaden an richten, als es Behinderte je tun könnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#15Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Apr 2012, 17:09 
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Ich lese oft einen Blog einer Mutter, deren jüngster Sohn Autist ist. Sie lieben den Jungen, auch die Schwester liebt ihn. Bestimmt würde sie ihn nicht weggeben wollen. Aber sie muß sehr oft zurückstecken, und es ist nicht immer leicht.

Vor kurzem kam im Fernsehen ein Bericht über ein autistisches Mädchen. Sie verträgt überhaupt keine Veränderung in ihren gewohnten Abläufen. Der jüngere Bruder darf sein Zimmer erst verlassen, wenn sie auf dem Weg zur Schule ist, weil er ihr zu laut ist.

Ist das fair dem jüngeren Bruder gegenüber? Wie erklärt man das einem siebenjährigen?


Ich kann gut nachvollziehen, wenn sich jemand dagegen entscheidet, mit einem behinderten Kind zu leben. Nicht die Kraft zu haben, immer und immer wieder zurückzustecken, eigene Bedürfnisse nicht erfüllen zu können, ganz für das behinderte Kind da zu sein, ist für mich nichts verwerfliches und hat ganz und gar nichts damit zu tun, daß man ja "Party machen" will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#16Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Apr 2012, 20:17 
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Angua hat geschrieben:
Ich lese oft einen Blog einer Mutter, deren jüngster Sohn Autist ist. Sie lieben den Jungen, auch die Schwester liebt ihn. Bestimmt würde sie ihn nicht weggeben wollen. Aber sie muß sehr oft zurückstecken, und es ist nicht immer leicht.

Vor kurzem kam im Fernsehen ein Bericht über ein autistisches Mädchen. Sie verträgt überhaupt keine Veränderung in ihren gewohnten Abläufen. Der jüngere Bruder darf sein Zimmer erst verlassen, wenn sie auf dem Weg zur Schule ist, weil er ihr zu laut ist.

Ist das fair dem jüngeren Bruder gegenüber? Wie erklärt man das einem siebenjährigen?


Ich kann gut nachvollziehen, wenn sich jemand dagegen entscheidet, mit einem behinderten Kind zu leben. Nicht die Kraft zu haben, immer und immer wieder zurückzustecken, eigene Bedürfnisse nicht erfüllen zu können, ganz für das behinderte Kind da zu sein, ist für mich nichts verwerfliches und hat ganz und gar nichts damit zu tun, daß man ja "Party machen" will.


Das glaube ich Angua. Dass mit dem Party machen war auch mehr die Aussage von jungen Leuten und trifft natürlich nicht auf alle zu. Und wie schon einmal geschrieben, ich verurteile auch keinen, der sich das nicht zu traut oder vor stellen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#17Ungelesener BeitragVerfasst: Do 19. Apr 2012, 22:28 
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Nachdem ich in meinen letzten Posts eher für die gepostet habe, die sich gegen ein behindertes Kind entscheiden, hier noch ein Beispiel, daß die Diagnose "Ihr Kind ist behindert" nicht das Ende der Welt bedeutet.

http://www.julesraconte.blogspot.de/


Ein goldiges Kerlchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#18Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 21. Apr 2012, 18:43 
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Stimmt-putzig der Kleie!
Aber die Belastug durch die <bheiderug... a ja...das muss ma sich halt überlege ob ma das habe will oder icht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#19Ungelesener BeitragVerfasst: So 22. Apr 2012, 17:55 
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Das scheint mir die Kernfrage der Umfrage zu sein.

Zitat:
Haben Behinderte ein Recht auf Leben?



Für mich besteht kein Zweifel daran dass Behinderte ein Recht auf Leben haben. Es ist meiner Meinung dabei völlig egal ob die Behinderung während der Schwangerschaft erkennbar ist, oder erst im Laufe des Lebens eintritt.

Wenn ich das richtig gelesen habe sind es weniger als 5% aller Behinderungen, die während der Schwangerschaft oder während der Geburt enstehen. Alle anderen Behinderungen entwickeln sich im laufe des späteren Lebens, also ca. 95 %. Und wenn man schon über die max. 5% nachdenkt, scheint mir die Antwort darauf, wie dann über die 95% gedacht wird unterzugehen. Auch möchte ich gerne mal wissen wieviel "Eltern" ziemlich genau wissen das sie unter umständen ein behindertes Kind bekommen können, und sich trotzdem für eine Schwangerschaft entscheiden, und dann im Falle einer Behinderung abzutreiben. Das Problem ist so vielfältig wie die Menschen sind. Nein es ist sicher nicht einfach einen behinderten Menschen zu betreuen und zu pflegen. Es ist der tägliche Kampf mit Ämtern und der Gesellschaft, bei der ich mich allerdings manchmal frage, wer mehr behindert ist.

Es gibt kein recht auf Gesundheit. Ich glaube aber wir sind als Menschen verpfichtet behinderten - kranken und alten Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Das ist die Aufgabe jedes einzelnen und die der Gesellschaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#20Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 11:19 
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normal ist die definition der gesellschaft und da möchte ich eher nicht zu den normalen gehören, rein aus protest zu dem, was man als normaler unter einer behinderung versteht......

das jemand, der behindert ist, mehr aufmerksamkeit braucht als ein nichtbehinderter ist wohl selbstverständlich, aber was macht den menschen wirklich zu einem menschen?

in der natur führt eine behinderung zu einem schnellen tod, ausgestossen aus dem rudel, futter für die jäger, das ist die tierwelt.....

sind wir eher tiere? andersartigkeit wird ausgegrenzt, wie albinos z. b.

wir menschen finden so etwas süss und niedlich, aber wenn es in der eigenen familie ist, was dann?.....

unter den sogenannten normalen ist eine genetische weiterentwicklung wohl schon eine behinderung?

wenn jemand mutationen aufweist, was ist das unter diesen umständen?........

man kann ja über comix behaupten was man will, aber wenn ich da an x-men denke, finde ich es interessant, wie man auf ausgrenzung in der gesellschaft hinweist......

deshalb empfinde ich eine diskussion über abtreibung von irgendwelchen behinderten so überflüssig wie einen kropf, der wohl dann auch zu einer behinderung zählt?

und...., wer weiss, ob nicht gerade unter den behinderten jemand ist, der aufgrund seines intellekts der menschheit den fortschritt bringt?........

ich denke da an einen stephen hawkins....., gehörte er eigentlich auch zu den menschen, die man eigentlich gar nicht erst haben will?......

und ja, cheffe hat recht, manche behinderungen treten auch erst später auf, durch krankheiten wie hirnhautentzündung, oder durch sauerstoffmangel, durch eine allergie (blind, taub)....., und man hatte gar nicht erst an diese möglichkeit gedancht........

möchte man vielleicht eine art von super-rein-rasse? was mit solchen menschen ist, nenne ich eher eine degeneration, aber die sollen wohl überleben?......

wenn ein leben entsteht, ist es zu erst ein kampf: spermien, die sich gegenseitig bekämpfen und töten, und nur der sieger ist da wirklich der gewinner, wenn man nicht zufällig in einer gesellschaft entsteht, die gewinner nicht mag, weil sie anders sind?......

deshalb, auch ein behinderter ist ein sieger, sonst wäre er nicht.........

_________________
heute gehöre ich zu den leuten, vor denen meine mutter mich immer gewarnt hatte..................

http://www.myspace.com/vadersorchestra

https://www.youtube.com/user/VadersOrchestra/videos?sort=dd&view=0&shelf_id=0

https://soundcloud.com/vaders-orchestra

http://fandalism.com/vadersorchestra


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