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Was haltet ihr von Abtreibung nach Früherkennung einer Behinderung?
Umfrage endete Fr 1. Jun 2012, 14:18
Ich bin dafür, ich möchte kein behindertes Kind 61% 61% [ 33 ]
Ich bin dagegen, auch Behinderte haben ein Recht auf Leben 22% 22% [ 12 ]
Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden würde 15% 15% [ 8 ]
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht 2% 2% [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 54
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#21Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 11:50 
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Dennoch bin ich der Ansicht, daß es allein die Entscheidung der Eltern sein sollte. Die sind nämlich die Betroffenen, nicht wir, die wir keine oder gesunde Kinder haben.

Und egal, wie die Eltern sich entscheiden - für oder gegen eine Abtreibung - diese Entscheidung ist meiner Ansicht nach von allen anderen, die nicht Betroffene sind, zu akzeptieren.

Weder sind Vorwürfe wegen der Abtreibung angebracht - diese Entscheidung und der Abbruch selbst sind für die Eltern schon belastend genug - noch sollte man sich anmaßen, über die Entscheidung für das behinderte Kind zu urteilen.

Es gibt Menschen, die ein Trisomie 21-Kind kopfschüttelnd ansehen und die Eltern fragen, ob sie denn keine Früherkennung durchgeführt hätten. Diesen Menschen sollte man eine klatschen dürfen.

Aber genauso denen, die Eltern wegen der Abtreibung eines behinderten Kindes verurteilen. Die eine Mutter zwingen wollen, ein Kind auszutragen, von dem sie weiß, daß es nicht gesund ist, daß es ihr Leben auf ganz andere Weise verändern wird als sie sich das gewünscht und erhofft hat - und die sich dieser Herausforderung nicht stellen will, warum auch immer.

Dieser Mutter ist die Tierwelt völlig egal, und die Wahrscheinlichkeit, daß sie von einer "superreinen Rasse" träumt, ist äußerst gering (Deiner Argumentation könnte ich vielleicht folgen, wenn eine Abtreibung verpflichtend wäre). Diese Mutter entscheidet, gemeinsam mit dem Vater, für sich und ihre Familie, was sie will. Und egal wie sich die beiden entscheiden, es wird vermutlich immer Tage geben, wo sie ihre Entscheidung bereuen.

Aber: Uns geht es nichts an, warum sie ihre Entscheidung so treffen wie sie sie treffen! Nicht wir sind es, die dieses Leben mit einem behinderten Kind führen müssen/wollen/dürfen - wie auch immer die Eltern das sehen mögen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#22Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 13:31 
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angua, es geht hier um das recht auf leben für behinderte und auf das ausschliessen dieses rechts, was jeder mensch haben sollte..........

natürlich liegt die verantwortung bei den eltern, aber wie es so aussieht, scheint ein teil unserer gesellschaft dieses recht in frage stellen zu wollen........

und wenn ich es mir recht überlegen, scheinen es gerade diejenigen in frage zu stellen, die im grunde genommen davon profitieren, wenn nur angeblich gesunde menschen auf die welt kommen, krankenkassen, pflegeversicherungen, staat, politik......

es ist eine ähnliche diskussion wie die genanalyse, welche krankheiten ab einem gewissen alter zum ausbruch kommen könnten, und die versicherungsgesellschaften jemanden ausgrenzen könnten aufgrund dieser analyse.......

da fällt mir ein wort auf: ausgrenzen........

ausgrenzen aus der gesellschaft? ausgrenzen aus dem leben?

man liest immer über integration, aber nur für gesunde und nichtbehinderte?........

ausgrenzen.......

wie eltern entscheiden, ist allein ihre sache, und wenn sie nichts wissen möchten, sollte man die werdenden eltern dazu zwingen und nötigen, einen test machen zu lassen?.....

diese diskussion beinhaltet auch die einschränkung der persönlichen freiheit......, sollte es zu einem zwang werden, eine untersuchung durch zu führen.......

...und wenn man sich weigert, eine untersuchung durch zu führen, welche konsequenzen könnte es nach sich ziehen? ein ausschluss aus dem sozialen gefüge? eine bestrafung derjenigen, die sich für ein leben entscheiden?......

was ist, wenn eine behinderung erst später auftritt, wird dann ein mensch entsorgt?.....

die gedankengänge werden da immer krasser...., und menschenverachtender, lebensverachtender.........

wir regen uns über menschenunwürdige zustände in islamischen staaten auf, wie dort mit mädchen und frauen umgegangen wird......., und was könnte hier passieren?..........

wehret den anfängen, oder?.......

so eine diskussion wurde bestimmt auch schon im letzten jahrhundert in den 30er jahren geführt, eine separation von minderwertigen leben..........

das sind meine gedankengänge......., und es ist als anregung gemeint, keine unterstellung.......

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#23Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 14:18 
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Die Umfrage lautet:

Was haltet ihr von Abtreibung nach Früherkennung einer Behinderung?


Der Eingangstext lautet:

Zitat:
In Deutschland sind Schwangerschafts-Abbrüche (Abtreibung) bis zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. [...]
Nun wurde ein neuer Test zur Früherkennung des Downsyndroms entwickelt, der weniger Risiken für die werdende Mutter und das Ungeborene hat. Das hat zu einer neuen Debatte und heftigen Protesten geführt. Es wird befürchtet, dass jetzt noch mehr Abtreibungen auf Grund der Früherkennung einer Behinderung durch geführt werden.

Welche Gründe gibt es ?
Ein behindertes Kind bedeutet viel Mühe und Kosten?
Keine große Akzeptanz von Behinderten in der Gesellschaft?
Oder soll behindertes Leben generell minimiert werden?


Genau darum geht es.

Ja, eine der Fragen im Text enthält das Wort "generell". In der Umfrage geht es aber um die konkrete Frage, ob man im Fall einer früherkannten Behinderung abtreiben würde oder nicht.

vader hat geschrieben:
natürlich liegt die verantwortung bei den eltern, aber wie es so aussieht, scheint ein teil unserer gesellschaft dieses recht in frage stellen zu wollen........


Sicherlich gibt einige Trottel, die Unverständnis zeigen, wenn sie ein behindertes Kind sehen, und sich denken, das hätte man abtreiben sollen. Weit größer aber scheint mir die Gruppe von Menschen, die das Recht der Eltern zur Abtreibung in Frage stellen wollen.


Ich habe noch von keinem Fall gehört, in dem eine Krankenkasse eine Mutter zur Abtreibung zwingen wollte. Gibt es solche Beispiele? Dann her damit.

Ich habe noch von keinem Gesetzesvorschlag irgendeiner Partei gehört, die die Abtreibung nach dem Feststellen einer Behinderung beim Fötus zwingend vorschreibt. Gibt es welche? Her damit.


Es gibt weder die Verpflichtung, entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung durchführen zu lassen - im Gegenteil, soweit ich weiß, zahlen die Krankenkasse solche Sonderuntersuchungen sogar nur in Ausnahmefällen - noch die Verpflichtung, im Falle einer dabei erkannten Behinderung den Fötus abtreiben zu lassen.


Ich kann auch keine Tendenz erkennen, daß sich das in naher Zukunft ändern wird. Und solange werde ich nicht auf der Basis irgendwelcher Phantasien (Was wäre, wenn die Abtreibung behinderter Föten gesetzlich verpflichtend wäre?) diskutieren.


Ich bleibe dabei: Es ist allein die Entscheidung der Eltern, und niemand hat sich da einzumischen oder die Entscheidung, wie immer sie auch aussehen mag, zu verurteilen.


vader hat geschrieben:
was ist, wenn eine behinderung erst später auftritt, wird dann ein mensch entsorgt?.....


Weder die Umfrage noch der Eingangstext noch überhaupt das Thema "Früherkennung" hat auch nur das geringste mit Behinderungen zu tun, die gesund Geborene im Laufe ihres Lebens "erwerben", sei es durch Unfall oder Krankheit. Hier zu konstruieren, daß man Behinderte "entsorgt", ist in meinen Augen absoluter Blödsinn. Es gab mal eine Zeit, in der das gemacht wurde, aber die ist längst vorbei. Behinderte leben mitten unter uns, seien sie nun gehörlos, blind, gehbehindert, geistig behindert, Autisten oder sonstwie behindert. Es gibt keinerlei politische Tendenzen, diese Menschen auszugrenzen, im Gegenteil, es wird versucht, sie zu integrieren. Das mag noch mangelhaft sein, weil zuwenig Geld zur Verfügung gestellt wird, aber es ist bestimmt keine Tendenz zum "Entsorgen" erkennbar.

Wenn ich mit dem Bus heimfahre, dann habe ich oft eine Blinde mit ihrem Blindenhund im Bus. Oder einen Rollstuhlfahrer. In Köln saßen oft gehörlose Kinder in meinem Bus, die sich mit Gebärden unterhielten. An Ampeln gibt es mittlerweile fast überall diese akustischen Signale für Blinde.

Gesetze sorgen dafür, daß Unternehmen Behinderte einstellen oder zumindest Ausgleichsabgaben abführen. Vorschriften sorgen dafür, daß öffentliche Gebäude möglichst behindertengerecht gebaut werden (daß das in S21 nicht funktioniert, sei mal dahingestellt). Es gibt spezielle Schulen, z. B. für Blinde oder für Gehörlose, aber es gibt auch Konzepte für integrativen Unterricht. Der Sohn einer Freundin von mir ist Autist, also behindert, und besucht mit einern Betreuerin einen solchen integrativen Unterricht.

Wo bitte werden denn hier Behinderte "entsorgt"?


Sorry, ich diskutiere doch nicht auf Basis einer gruseligen Dystopie, sondern auf Basis dessen, was aktuell gilt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#24Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 15:24 
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Angua hat geschrieben:


Sorry, ich diskutiere doch nicht auf Basis einer gruseligen Dystopie, sondern auf Basis dessen, was aktuell gilt.



wenn man die letzten jahre verfolgt, geht gerade die wissenschaft einen weg, der bis vor 10 jahren als utopisch angesehen war...........

es dreht sich immer um das liebe geld, und wenn man geldausgaben ausschliessen kann, ist gerade die politik immer gerne bereit, alle erdenklichen möglichkeiten auszuschöpfen..., und was interessieren da ethik und moral?......... keine sau.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#25Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 15:34 
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...und ich halte mich da an die überschrift, der begleittext ist bestimmt auch als eine art denkanstoss, der von mir wie von anderen wohl auch als solchen angesehen wird....., denn dieses thema lässt vielleicht noch viel mehr zu als man ahnt und denkt.....

und, ich denke auch an gewisse möglichen konsequenzen aus so einer diskussion, die bestimmt nicht nur vor dem beginnenden leben halt macht.......

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#26Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 15:42 
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Ohne weiteren Kommentar meinerseits.



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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#27Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 16:07 
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dazu fällt mir noch etwas ein......

was würden contergangeschädigte menschen sagen, wenn man ihnen sagen würde, dass sie in dieser zeit gar nicht erst mal das leben leben könnten, wenn es in den 50er und 60er jahren die möglichkeit der separation gegeben hätte..........., und es sind auch gerade unter diesen menschen welche, die gesellschaftlich integriert sind, selbst auto fahren, ihren haushalt führen können........

gut, contergan ist out, aber was ist mit kindern, die industriegeschädigt sind und daher eine behinderung aufweisen?.......

dioxin, feinstäube aus der chemischen industrie, gase, umweltverschmutzung....., behinderungen, die nicht aus dem genpool entstehen, sondern durch den menschen erst einmal hervorgerufen werden.......

ich habe mal einhen film über die auswirkungen von tschernobyl gesehen, in dem kinder missbildungen von den strahlenschäden erleidet haben, die von der russischen gesellschaft ausgegrenzt und weg gesperrt wurden, zurückgelassen und ungeliebt...., die dennoch einfach einen unbändigen lebenswillen hatten, freude empfinden konnten, lachen.....

nur eine handvoll menschen kümmerten sich um diese, kaum genügend mittel für den pflegebedarf........

es gibt also immer noch menschen, die sich derer erbarmen, voller liebe ihnen zuwendung entgegenbringen, bei denen humanismus keine floskel ist, sondern danach leben.........

wenn wir in dieser kalten welt mal wieder uns auf gefühle besinnen würden, gäbe es keine diskussion über dieses thema......

aber man kann dann auch fragen, in wie weit wir als menschen empfinden und handeln würden, wenn wir vor diese situation gestellt werden würden......, würden wir dann alles als eine last empfinden?.......

ich hatte schon vorher angemerkt, dass es auch auf den intellekt ankommt, sonst gäbe es keinen hawkins...

sicher ist es bestimmt netter für den fernsehzuschauer anzusehen, wenn ein strahlemann mit goldenem, lockigen haar die bühne betritt, um seinen nobelpreis für naturwissenschaften engegen zu nehmen.......

oder wenn eine wahnsinnig tolle erscheinung wie eine charlize theron eine würdigung entgegen nehmen würde für herausragende medizinische leistungen........, das sind alles äusserlichkeiten, die nach unseren gesellschaftlichen normen eher akzeptiert werden, als ein krüppeliger dahinsabbernder und bewegungsunfähiger gnom, der sich noch nicht einmal mit wohlgesetzten worten artikulieren kann.......

ich ahbe heute mit einer alten freundin von uns forenschreibern gesprochen, die meinte, in den ganzen nordischen ländern wie norwegen, finland, schweden ist das überhaupt kein thema, es gibt da menschen mit behinderungen aber keine behinderten menschen...., es sind einfach nur MENSCHEN........., und so denke und empfinde ich auch.......

sicher sieht man so etwas wie auch eine unterschiedliche hautfarbe, über die man auch seine bemerkungen macht, wie ich in jüngster zeit, aber dennoch sind es für mich menschen, die ich gerne auch näher kennen lernen wollte......

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#28Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 16:11 
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Die Überschrift dieses Themas heißt ja nun mal "Recht auf Leben für Behinderte?" Der konkrete Anlass für die Umfrage war ein Bericht im Fernsehen über ein Ehepaar, dass die Untersuchung zur Früherkennung des Down-Syndroms hat durchführen lassen, sich aber dennoch für das Leben entschieden hat.
Da spielen aber alle Aspekte eine Rolle, wie ist das Ansehen oder die Akzeptanz von behinderten Menschen in der Gesellschaft? Warum wird gerade diese Forschung zur Früherkennung unterstützt und gefördert? Weil der Staat den Menschen helfen will, gesunde Kinder zur Welt zu bringen..wenn ja, warum......Nächstenliebe kann es nicht sein, meine Meinung....dazu auch meine Fragen im ersten Beitrag.
Ich denke, dieses Thema ist in seiner Gesamtheit zu betrachten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#29Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 16:26 
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Ich denke, sehr viele Menschen sind zwar gesund aber behindert in ihrem Denken...im Mitgefühl für andere...in der Fähigkeit, jeden als Menschen zu akzeptieren, ohne Anischt der Person oder des Aussehens (der schöne Schein?)..blind in ihrem Egoismus, der in unserer Ellenbogen-Gesellschaft gefördert wird.. schwerhörig, wenn es um die Belange von anderen geht. Sicher gibt es Betriebe oder Behörden, die auch Schwerstbehinderte beschäftigen. Viele entziehen sich dem aber durch eine Abgabe, damit ist einem arbeitssuchen behinderten Menschen nicht geholfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Recht auf Leben für Behinderte ?
#30Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 16:41 
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vader hat geschrieben:
dazu fällt mir noch etwas ein......

was würden contergangeschädigte menschen sagen, wenn man ihnen sagen würde, dass sie in dieser zeit gar nicht erst mal das leben leben könnten, wenn es in den 50er und 60er jahren die möglichkeit der separation gegeben hätte..........., und es sind auch gerade unter diesen menschen welche, die gesellschaftlich integriert sind, selbst auto fahren, ihren haushalt führen können........

......

Danke. Das ist ein guter Ansatz zum Nachdenken.
Contergangeschädigten muß eine solche Diskussion wie eine einzige Anklage vorkommen. Und auch die Zukunft wird zeigen (davon bin ich überzeugt), dass Mütter, die ein behindertes Kind nicht abgetrieben haben, sich dafür rechtfertigen müssen. Das ist ein schwerer Weg, den Eltern zusätzlich zu den Sorgen, die das Kind mit sich bringt, gehen müssen.
Unötig, wie ich finde.


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