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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Deutschland unsozial
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 6. Jul 2011, 15:31 
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Deutschland kommt in einem neuen Staatenbericht der UN zu sozialen Fragen schlecht weg:

Zitat:
Zeitung: UN halten Deutschland für unsozial

Berlin (dpa) - Die Vereinten Nationen kritisieren nach einem Bericht des "Tagesspiegel" in ihrem neuesten Staatenbericht die soziale Lage in Deutschland. Migranten würden diskriminiert und es fehle an einem umfassenden Armutsbekämpfungsprogramm.


Quelle: gmx.de

Das hier habe ich auf dem thread zu dem Artikel geschrieben:

Zitat:
AxelMoonshine

"@alias13

"leider sind die Alten die Verlierer der Gesellschaft.Sie haben 45 Jahre und mehr den Staat aufgebaut,Beiträge geleistet,Kinder erzogen,auf vieles verzichtet und nun erhalten sie den Lohn/Dank für ihre Lebensarbeit.
Tja, und wenn man die junge Generation hört,sind die vielen Alten mit ihrer doch so hohen Rente ...."

---------------------------

Tatsächlich halte auch ich die Pensionen und einige Renten für viel zu Hoch, für eine Generation, die ihren heutigen Kindern:

-DIe Rentenkasse geplündert haben
-Atommüll hinterlassen haben, ohne zu wissen, wohin damit
-Ein desolates Bildungssystem aufgebaut haben
-einen Kaputten Arbeits/Sklavenmarkt hinterlassen haben...
-ein Gesundheitssystem hinterlassen haben, bei dem sich über 200 Aufsichtratvorstände die Taschen auffüllen, aber für die Versicherten nichts mehr da ist,
-einen riesigen Schuldenberg hinterlassen haben, obwohl in den 70ern die Kassen voll waren...

DANKE"

Die derzeit hohe Pensionen und Renten kassierende Generation (also die Besserverdiener und damit für die gesellschaftliche Entwicklung Hauptverantwortlichen) hat der nächsten Generation tatsächlich schweres Unrecht zugefügt.

Zu den Besserverdienern kommen dann auch noch die Kapitalaufhäufer, die der Sozialpflicht des Eigentums nach dem Grundgesetz auch nicht nachgekommen sind.

Wenn man im Rahmen eines zweiten Lastenausgleichsgesetzes wie nach dem Krieg, nur eben aus anderen Gründen, diese Pflichtvergessenheit mit einem Abschlag von den fettesten Altersbezügen von ca. 1/4 und einer dementsprechenden einmaligen Vermögensabgabe der Reichen quittieren würde, wären wir aus dem Gröbsten raus und könnten den kommenden Generationen einigermaßen geordnete Verhältnisse hinterlassen.

Aber dafür müsste schon die Mehrheit der Deutschen kollektive Verantwortung übernehmen, sich als wirklicher Volkssouverän erweisen und ganz andere Leute wählen als bisher.

Das sehe ich derzeit aber überhaupt nicht, in Deutschland ist sich (fast) jeder selbst der Nächste und pfeift auf jede Verantwortung gegenüber der nächsten Generation.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post ... p=861#jump


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 Betreff des Beitrags: Re: UN: Deutschland unsozial
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 6. Jul 2011, 21:50 
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Es ist aber keinem zu verdenken, dass er/sie - da es die Solidargemeinschaft nicht mehr gibt, die mutwillig und bewusst zerstört wurde - was ich tragisch finde - , wenn er/sie es irgendwie finanzieren kann versucht dass was er erwirtschaftet hat seinen eigenen Nachkommen zukommen zu lassen oder es in Ermangelung von eigenem Nachwuchs einfach selbst zu verprassen!

Das ist kein Egoismus sondern eine logische Konsequenz daraus dass weltweit ca. 3 x mehr "Geld" unterwegs ist als es real überhaupt gibt!


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 Betreff des Beitrags: Re: UN: Deutschland unsozial
#3Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 29. Jul 2011, 17:39 
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Die Dummheit und der Egoismus sind die Grundlage für Harz 4 ,Kinder und Alters Armut !
Die Tatsache,das man Arbeitslose in einen Unterbezahlen Job bringt und somit zu einem weiteren Almosen Empfänger des Harz 4 Systems macht.
Man Subventioniert Arbeitsplätze um dem Aktien Unternehmen die Gewinne zu sichern.
Ein Marodes Wirtschaftssystem wird nicht besser wen man es an allen Ecken und Kannten Subventioniert.
Da müsste man sich wohl noch mehr an der Amerikanischen Bankrott Wirtschaft Orientieren.
Geiz ist Geil und die die Gier nach mehr....bringt den Banktrott!


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 Betreff des Beitrags: Re: UN: Deutschland unsozial
#4Ungelesener BeitragVerfasst: Di 23. Aug 2011, 17:44 
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Heute hat das Bundessozialgericht zumindest in einem Einzelfall der häßlichen Praxis einiger Jobcenter, auch kleine Geldgeschenke von Verwandten an Kinder in H 4 - Familien auf den Regelsatz anzurechnen:

http://www.tagesschau.de/inland/hartziv220.html

Ich Vorfeld dieses Urteils hatte ich bereits gestern etwas auf gmx dazu geschrieben:

Zitat:
"Weil das Geld nach dem Willen der Großmutter zur freien Verfügung stand, habe es den gleichen Zweck wie die Grundsicherung. Dazu zählt übrigens auch der Wunsch, Spielzeug und Kleidung zu kaufen: Beides zähle zu den Grundbedürfnissen, die aus der Regelleistung zu bestreiten seien, urteilte das LSG. Auch eine Reduzierung der Anrechnung um 50 Euro je Anlass komme deshalb nicht in Betracht.

weiter lesen: http://www.gmx.net/goto/13485754.html#.A1000146"

Dass die Sorge der nicht unterhaltspflichtigen Oma für die Kinder bzw. ihre Freiheit, dass zu tun, auch mit ihren eigenen wesentlichen Persönlichkeitsrechten einschließlich ihrer Menschenwürde zu tun hat, ist anscheinend zu hoch für Landessozialrichter. Hoffen wir, dass die juristische Ausbildung der Bundessozialrichter, die jetzt zu entscheiden haben, sich auch auf das deutsche Verfassungsrecht erstreckt.

Übrigens gibt es über die rechtliche Konstruktion "Zuflussprinzip" noch ganz andere Klopper. Wer z. B. sparsam Strom verbraucht, der aus dem Regelsatz zu bezahlen ist, und dann eine Rückerstattung bekommt, erhält nach diesem Zuflussprinzip auch ein Art von Einkommen, die auf die aktuellen H 4 - Bezüge anzurechnen ist, obwohl es sich quasi um nicht verbrauchte Regelleistungen des vergangenen Jahres handelt. Das ist praktisch eine Kürzung des Regelsatzes als Quittung für Ehrlichkeit beim Ausfüllen des Verlängerungsantrages.

Fragt sich nur, wieviele Leute in Deutschland überhaupt noch eine Pflicht zur Ehrlichkeit gegenüber Behörden empfinden. Ich fürchte, die Mehrheit hält jetzt schon Unehrlichkeit gegenüber Finanzämtern und Sozialbehörden für pure Notwehr.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/12892440?sp=1477#jump


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 Betreff des Beitrags: Re: UN: Deutschland unsozial
#5Ungelesener BeitragVerfasst: Di 23. Aug 2011, 18:39 
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Zitat:
Nur auf den Einzelfall anwendbar

Eine auf andere Fälle übertragbare Entscheidung ist dies jedoch nicht: Nach Ansicht des Bundessozialgerichts machte die Behörde dabei aber so viele Fehler, dass die Rückforderungsbescheide ungültig waren. So habe das Jobcenter unter anderem nicht im Einzelnen ausgerechnet, wer wie viel zurückzahlen sollte, sondern lediglich die Gesamtsumme gefordert.
Offenbar weitere Klagen auf dem Weg

Nun erwarten die Bundesrichter bald ähnliche Klagen. Zwar werden seit der Hartz-IV-Reform im April Geldgeschenke, die im üblichen Rahmen bleiben, nicht mehr als Einkommen gerechnet. Konkrete Zahlen wurden bislang allerdings nur für Gaben anlässlich von Kommunion, Firmung, Konfirmation und Jugendweihe festgelegt: Zu diesen Gelegenheiten dürfen Kinder von Hartz-IV-Empfängern bis zu 3100 Euro geschenkt bekommen.


Quelle


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 Betreff des Beitrags: Re: UN: Deutschland unsozial
#6Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2011, 16:37 
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Datenreport 2011 vorgestellt
Armutsfalle und Familienglück

Logo Destatis Großansicht des Bildes Der Datenreport erscheint alle zwei Jahre und soll die Lebensverhältnisse differenziert darstellen. In Deutschland gelingt es laut einer Studie immer weniger armen Menschen, wieder aus ihrer sozialen Notlage herauszukommen. Dies belegt der neue "Datenreport 2011 - Sozialbericht für Deutschland", den das Statistischen Bundesamt gemeinsam mit Sozialforschern herausgibt. "Der Satz: 'Einmal arm, immer arm' gilt. Die soziale Mobilität in Deutschland nimmt ab", sagte die Soziologin Jutta Allmendinger bei der Präsentation des Berichts...........



...................Für Wohlhabende seien dagegen die Chancen gestiegen, ihre einmal erreichten Spitzeneinkommen auch zu halten - und zwar von 38 Prozent in den 80er Jahren auf heute 51 Prozent.............



Quelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland unsozial
#7Ungelesener BeitragVerfasst: So 29. Apr 2012, 10:44 
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Zitat:
09:51
Hohe Kosten
Hunderttausende können Stromrechnungen nicht mehr zahlen

Zehn bis 15 Prozent der Deutschen kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren. Bei vielen wird der Strom gesperrt.


Zitat:
Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Und die Energiepreise steigen immer weiter. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, wirft der Bundesregierung deshalb vor, „die soziale Dimension der Energiewende nicht im Blick“ zu haben. „Bei niedrigen Einkommen schlagen die steigenden Stromkosten voll durch“, sagte die Chefin des größten deutschen Sozialverbandes. Der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, schätzt: „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren.“ Dabei seien Geringverdiener und Rentner noch stärker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest Heizkosten in der Regel von den Sozialbehörden übernommen werden. Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt.

Quelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland unsozial
#8Ungelesener BeitragVerfasst: So 19. Apr 2015, 10:55 
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Armut Immer mehr Kinder leben von Hartz IV

Die Zahl der Kinder, die von Hartz IV leben, steigt. Mittlerweile sind es mehr als 1,6 Millionen. Die Hälfte von ihnen wohnt bei Alleinerziehenden.
18.04.2015


Quelle: faz.net


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