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 Betreff des Beitrags: Caritas
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2013, 20:30 
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Caritas beendet Leiharbeit – gelebte christliche Nächstenliebe

Zitat:
Beschäftigte sollen beim Wohlfahrtsverband auf Lohn- und Rentenansprüche verzichten
Die Caritas trennt sich von ihrer eigenen Leiharbeitsfirma und will die Beschäftigten übernehmen. Allerdings sollen die Mitarbeiter deutlich schlechtere Bedingungen als ihre Stammkollegen akzeptieren.

Zum 1. Oktober beendet die Caritas in Berlin die Leiharbeit. Mehr als 500 Beschäftigte der 100-prozentigen Leiharbeitstochter pro cura Service GmbH sind davon betroffen. Bereits im Herbst 2012 hatte der Wohlfahrtsverband 200 Mitarbeiter übernommen. Allerdings zu schlechteren Bedingungen. Ver.di kritisiert anlässlich der geplanten Einstellung, dass die langjährigen Mitarbeiter als Berufseinsteiger weiter beschäftigt werden sollen. Der Betriebsrat von pro cura fordert, dass die Arbeitsvertraglichen Richtlinien (AVR) in vollem Umfang angewendet werden müssen. Mit der Eingliederung der aktuell verbliebenen 300 Beschäftigten aus der Caritas eigenen Leiharbeitsfirma pro cura Service GmbH könnte die Benachteiligung dieser Angestellten fortgesetzt werden.



Zitat:
Sie werden nur übernommen, wenn sie auf die Anerkennung ihrer Berufserfahrung und Beschäftigungsjahre verzichten. Beides sind für die Beschäftigten zentrale Faktoren zur Bestimmung der Lohnhöhe sowie der Rentenansprüche, die im AVR festgelegt sind. In dem Regelwerk werden etwa Arbeitsbedingungen, Löhne, Urlaubsgeld oder Arbeitszeit festgelegt. Im Gegensatz zu einem Tarifvertrag ist an der Aushandlung der AVR in Kirchen jedoch keine Gewerkschaft beteiligt. Ina Reinwein, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei pro cura, äußerte gegenüber dem »nd«: »Die 300 betroffenen Pflegekräfte haben nur eine Chance auf eine bessere Lohngruppe, und das ist die Berufserfahrung, die jetzt nicht anerkannt werden soll. Die Anstellung bei pro cura bedeutet bereits seit Jahren geringeren Lohn, geringere Nachtzuschläge, aber auch weniger Urlaubstage, im Gegensatz zu direkt bei der Caritas angestellten Mitarbeitern.«


Zitat:
Meike Jäger, Fachbereichsleiterin Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen bei ver.di sagt: "Dieses Vorgehen ist typisch für die Kirche und ihre Wohlfahrtsverbände. Erneut werden getroffene Vereinbarungen und das Kirchenrecht im eigenen wirtschaftlichen Interesse ausgelegt." Es könne nicht sein, dass die kirchlichen Wohlfahrtsverbände ein gesondertes Arbeitsrecht für sich in Anspruch nehmen, sich dann aber nicht daran halten.


Quelle: wordpress

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 Betreff des Beitrags: Re: Caritas
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2013, 23:50 
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Ich habe dieses auch noch gefunden:

Zitat:
Arbeitsgericht Würzburg Einigung zu Caritas-Kündigung vertagt


Zitat:
Der Mitarbeiter der "Caritas Einrichtungen gGmbH" klagte gegen seine betriebsbedingte Kündigung. Ihm war nach jahrelanger Tätigkeit gekündigt worden, weil er zu teuer wäre


Zitat:
Der Arbeitsvertrag des Caritas-Angestellten aus den 90er Jahren sieht neben einem sehr hohen Gehalt eine Kündigung nur im Falle einer Straftat oder eines "Verstoßes gegen die kirchliche Grundordnung" vor


Zitat:
Während der Verhandlung deutete der Richter bereits an, dass er, falls die beiden Parteien keinen Kompromiss finden, die Kündigung wohl als nicht rechtmäßig kassieren würde.


Die Caritas begründete die Kündigung, die auch noch einen anderen Mitarbeiter betrifft, als

Zitat:
"rein strategisch-organisatorische Maßnahme", um sich auch weiterhin auf dem umkämpften Pflegemarkt behaupten zu können:


Quelle BR

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 Betreff des Beitrags: Re: Caritas
#3Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2013, 20:29 
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Zitat:
Moderner Sklavenhandel

Gemeinnützige Träger wie Caritas oder Diakonie, erhalten pro betreutem 1-Euro-Jobber monatlich etwa 500 bis 1.000 Euro vom Staat, vertreten durch den Steuerzahler. Dafür richten diese Trägergesellschaften für die Dauer des 1-Euro-Jobs einen Dauerauftrag bei ihrer Bank ein und zwar für die Überweisung der “Mehraufwandsentschädigung” in Höhe von durchschnittlich 150 Euro pro 1-Euro-Jobber pro Monat. Für ihre Bemühungen vereinnahmen die Trägergesellschaften dann den Differenzbetrag zu den monatlich vom Staat erhaltenen 500 bis 1.000 Euro. Zusammen mit den Lohnkostenzuschüssen für die Einstellung Langzeitarbeitsloser addiert sich das auf sieben Milliarden Euro pro Jahr. Ein lukratives Geschäft.

Die 1-Euro-Jobber führen dann Tätigkeiten durch wie z.B. in monatelanger Arbeit gebrauchte Riesenpuzzlespiele auf Vollständigkeit zu überprüfen oder Bäume im Park zu zählen. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Quelle: gegenfrage

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 Betreff des Beitrags: Re: Caritas
#4Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2013, 20:33 
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