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 Betreff des Beitrags: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulff "
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Do 16. Feb 2012, 20:16 
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Zitat:
Staatsanwaltschaft Hannover bereitet Ermittlungen vor
Aufhebung von Wulffs Immunität beantragt

Die Staatsanwaltschaft Hannover bereitet Ermittlungen gegen Bundespräsident Christian Wulff vor. Am Abend beantragte die Ermittlungsbehörde die Aufhebung der Immunität des Staatsoberhaupts wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsannahme beziehungsweise Vorteilsgewährung.

Wulff ist wie die Parlamentarier auf Bundes- und Landesebene durch die Immunität geschützt. Die Staatsanwaltschaft darf deswegen erst ermitteln, wenn der Bundestag zuvor den Schutz vor Strafverfolgung aufgehoben hat.


Zitat:
Immunität des Bundespräsidenten
Ein Bundespräsident genießt für die Dauer seiner Amtszeit Immunität. Während dieser Zeit ist er also vor Strafverfolgung geschützt. Allerdings kann der Bundestag die Immunität aufheben. Erst danach kann eine Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen beginnen.

Die jetzt bei der Staatsanwaltschaft Hannover eingegangenen Anzeigen gegen Bundespräsident Christian Wulff wegen des Kredits und der Urlaubsreisen während seiner Amtszeit als niedersächsischer Ministerpräsident lösten zunächst aber nur Vorermittlungen aus. Es wird geprüft, ob es einen Anfangsverdacht auf eine Straftat gibt. Dafür muss die Immunität nicht aufgehoben werden.

Die Immunität des Bundespräsidenten ist - verklausuliert - im Grundgesetz in Artikel 60, Absatz 4, geregelt. Dort heißt es: "Die Absätze 2 bis 4 des Artikels 46 finden auf den Bundespräsidenten entsprechende Anwendung."

Artikel 46, Absatz 2 schreibt vor: "Wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung darf ein Abgeordneter nur mit Genehmigung des Bundestages zur Verantwortung gezogen oder verhaftet werden, es sei denn, dass er bei Begehung der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen wird."

Absatz 3 legt fest, dass die Genehmigung des Bundestages bei jeder anderen Beschränkung der persönlichen Freiheit oder zur Einleitung eines Verfahrens gegen einen Abgeordneten gemäß Artikel 18 (Missbrauch der Freiheit der Meinungsäußerung zum Kampf gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung) erforderlich ist.

In Absatz 4 wiederum heißt es: "Jedes Strafverfahren und jedes Verfahren gemäß Artikel 18 gegen einen Abgeordneten, jede Haft und jede sonstige Beschränkung seiner persönlichen Freiheit sind auf Verlangen des Bundestages auszusetzen."



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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#31Ungelesener BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 12:00 
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04.03.2012, 10:46 Uhr
"Spiegel": Büro und Mitarbeiter für Wulff geplant

Berlin (dpa) - Ungeachtet der Debatte um Christian Wulffs Ehrensold will das Präsidialamt laut "Spiegel" im kommenden Haushalt auch ein Büro inklusive Mitarbeiter für den Ex-Präsidenten beantragen.

Wulff wünsche die gleiche Behandlung wie die vier anderen noch lebenden ehemaligen Staatsoberhäupter, berichtet das Nachrichtenmagazin. Die Kosten für den Stab sollen sich auf etwa 280.000 Euro pro Jahr belaufen.

Wulff, der mit 52 Jahren nach kurzer Amtszeit zurückgetreten war, soll bereits einen Ehrensold von jährlich 199.000 Euro erhalten. Die Regelung löste eine heftige Debatte über eine Reform der Ruhestandsbezüge für Ex-Präsidenten aus.



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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#32Ungelesener BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 19:28 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Angua hat geschrieben:
....


Zum Glück gibt's das nur für diesen einen Posten - sonst wären wir schneller pleite, als jemand "Griechenland" sagen könnte.



Zitat:
Wulff und die Altersarmut
Es lief wie geschmiert. Selten ist eine von der Bevölkerung so eindeutig abgelehnte Entscheidung (86 Prozent) so schnell und – bis auf die Linkspartei – so widerspruchslos durchgegangen wie die über den sogenannten Ehrensold für Christian Wulff.
Ein ganz große Koalition stimmt offen oder stillschweigend einer Entscheidung zu, die das Gerechtigkeitsgefühl und das Rechtsbewußtsein der Bevölkerung schwer erschüttert. Grüne und SPD dankten in dieser Frage als Opposition ab.
Dafür muss es Gründe geben. Die Spurensuche lohnt sich. Der Respekt vor Christian Wulff kann es nicht sein. Er hat ihn mit seinen Mit- und Annehmerqualitäten selbst verwirkt. Der Respekt vor dem Amt auch nicht, denn es hätte durch die Verweigerung des Ehrensoldes eher an Reputation gewonnen. Was also dann?
Der Fall Wulff ist der Dreh- und Angelpunkt für das gesamte System der staatlichen Altersversorgung von Politikern. Wer einen Stein herausbricht, gefährdet das ganze Haus.
Politiker sind die einzige Bevölkerungsgruppe ohne Angst vor Altersarmut. Diesselben Menschen, die über Rente mit 67, über Grundsicherung im Alter, über Rentenkürzungen und -erhöhungen beschließen, bekommen schon nach zwei Bundestags-Legislaturperioden monatlich rund 1.700 Euro ab dem 60. Lebensjahr (für jedes weitere Jahr 2,5 Prozent mehr – auf Basis der Diäten).



Quelle


Na ist doch ein wunderbarer "Selbstbedienungsladen"... was da an Geldern raus geschmissen wird, fehlt natürlich an anderer Stelle. Wenn davon die Rede ist, dass "wir" den Gürtel enger schnallen müssen, ist klar, wer damit gemeint ist, alle anderen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#33Ungelesener BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 20:02 
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Angua hat geschrieben:
Vor Köhlers Rücktritt wußte ich das nicht, hatte mich nie damit beschäftigt. Ich finde das schon ziemlich heftig. Großzügige Entlohnung in der Amtszeit, okay, meinetwegen dann noch ein Übergangsgeld für ein oder zwei Jahre - und dann eine großzügige Altersversorgung ab dem 65. Lebensjahr, meinetwegen. Immerhin für 5, maximal 10 Jahre Amtszeit, andere strampeln ihr Leben lang...

Allein die Vorstellung, ich würde jetzt kündigen und weiterhin mein volles Gehalt erhalten, bis ans Lebensende - man könnte glatt auf Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung verzichten... :graug:


Zum Glück gibt's das nur für diesen einen Posten - sonst wären wir schneller pleite, als jemand "Griechenland" sagen könnte.


Ja, aber wir haben noch vier Ex-Bundespräsidenten, die dies erhalten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#34Ungelesener BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 20:30 
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04.03.2012, 10:46 Uhr
"Spiegel": Büro und Mitarbeiter für Wulff geplant

Berlin (dpa) - Ungeachtet des Streits um Christian Wulffs Ehrensold will das Präsidialamt laut "Spiegel" auch ein Büro mit Mitarbeitern für den Ex-Präsidenten beantragen. Wulff wünsche die gleiche Behandlung wie die vier anderen noch lebenden Ex-Staatsoberhäupter, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Die Kosten für den Stab beliefen sich auf etwa 280.000 Euro pro Jahr. Wulff, der mit 52 Jahren nach kurzer Amtszeit zurückgetreten war, soll bereits einen Ehrensold von jährlich 199.000 Euro erhalten. Die Regelung löste eine heftige Debatte über eine Reform der Ruhestandsbezüge für Ex-Präsidenten aus.

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" nimmt der 2010 zurückgetretene Horst Köhler seinen Ehrensold nicht in Anspruch. Offenkundig habe er nach seinem freiwilligen Ausscheiden Doppelbezüge vermeiden wollen, hieß es. Denn der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds IWF und Ex-Präsident des Sparkassenverbands habe Pensionsansprüche erworben, die den Ehrensold übersteigen könnten. Vom Bundespräsidialamt war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.



Großzügiger Mensch der Herr Köhler, oder doch nur billige Meinungsmache ?
Seine aktuellen Ansprüche würden den Ehrensold übersteigen, und würden dementsprechend angerechnet. Er kann nicht auf etwas verzichten das ihm gar nicht zusteht.




Zitat:
Dagegen plädierte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle (CDU), dafür, Wulff den Ehrensold selbst im Falle einer Verurteilung zu zahlen. "Oder wollen Sie eine Debatte führen, dass jeder straffällig gewordene Deutsche künftig keine Rente mehr erhalten soll?", fragte er in der "Welt am Sonntag".



Was für eine dreister Vergleich. Alleine schon die Bemerkung "jeder straffällig gewordene Deutsche " zeigt mir was für unfähige Menschen anscheinend im Deutschen Bundestag sitzen. Herr Barthle (CDU), jeder der in eine Rentenkasse einbezahlt, hat in der Regel anspruch auf eine Rente, also nicht nur Deutsche. Und wieso sollen solche Menschen nicht in die Rentenkasse einzahlen, das trifft doch höchsten dann zu wenn sie eine Strafe absitzen müssten.

Zitat:
Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) warnte vor der Diskussion. "Natürlich ist es für Bürger, die ihre Arbeitsstelle verloren haben, schwer, diese Regelung zu akzeptieren - trotzdem sollte man diese Debatte nicht zu lange führen", sagte er der "Rhein-Zeitung" (Montag). Von Ex-Präsidenten werde auch nach dem Ausscheiden würdevolles Agieren erwartet. Sie sollten sich nicht aus rein finanziellen Gründen einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen.



Quelle

Ich hoffe doch sehr für die Zukunft, das trifft auf alle Arbeitssuchenden, und besonders aktuell auf die Schleckermitarbeiter zu. Auserdem wollen die sicher auch gerne würdevoll agieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#35Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 18:43 
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Zitat:
Abschied für Ex-Bundespräsident Wulff
Altbundespräsidenten kommen nicht zum Zapfenstreich


Christian Wulff vor der Ehrenformation der Bundeswehr (2010) (Foto: dapd) Großansicht des Bildes Wahrscheinlich wird zur geplanten Verabschiedung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff am Donnerstag keiner seiner noch lebenden Vorgänger erscheinen. Die beiden ehemaligen Staatsoberhäupter Roman Herzog (78 Jahre) und Richard von Weizsäcker (91 Jahre) werden nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios nicht teilnehmen. Gründe dafür nannten ihre Büros nicht.

Wulffs direkter Amtsvorgänger Horst Köhler (69 Jahre) befindet sich nach Angaben seines Büros zum Zeitpunkt des Großen Zapfenstreichs auf einer Auslandsreise. Altbundespräsident Walter Scheel (92 Jahre) wird nach Angaben der Zeitung "Die Welt" ebenfalls nicht teilnehmen.

Die Teilnahme der Amtsvergänger ist allerdings auch nicht allgemein üblich.



Zitat:
Ehrensold und andere Privilegien
Wenn ein Staatsoberhaupt zurücktritt, stehen ihm weiterhin bestimmte Privilegien zu. Die Ruhebezüge des Bundespräsidenten sind durch ein Gesetz aus dem Jahr 1953 geregelt. Darin ist von einem Ehrensold in "Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder" die Rede, wenn er aus politischen oder gesundheitlichen Gründen mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus dem Amt scheidet.

Zurzeit beträgt der Ehrensold 199.000 Euro im Jahr. Versorgungsansprüche aus einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst werden auf den Ehrensold angerechnet.

Daneben werden Altbundespräsidenten Sach- und Personalkosten von durchschnittlich 280.000 Euro gewährt für ein Büro mit Sekretariat, einen Referenten sowie einen Chauffeur. Darauf besteht kein Rechtsanspruch. Die Begründung dafür, dass diese Kosten übernommen werden, sind die zahlreichen Aufgaben, die ein Altbundespräsident übernimmt.



Quelle

Sind also jährlich ca. 480 000 € (1 halbe Million Euro)

Wenn also auf die 200 000 € kein Rechtsanspruch besteht, können sich jetzt die Parteien mal wirklich profilieren !

Ich werde das mit großem Intresse beobachten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#36Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 18:47 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Zitat:
Abschied für Ex-Bundespräsident Wulff
Altbundespräsidenten kommen nicht zum Zapfenstreich


Christian Wulff vor der Ehrenformation der Bundeswehr (2010) (Foto: dapd) Großansicht des Bildes Wahrscheinlich wird zur geplanten Verabschiedung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff am Donnerstag keiner seiner noch lebenden Vorgänger erscheinen. Die beiden ehemaligen Staatsoberhäupter Roman Herzog (78 Jahre) und Richard von Weizsäcker (91 Jahre) werden nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios nicht teilnehmen. Gründe dafür nannten ihre Büros nicht.

Wulffs direkter Amtsvorgänger Horst Köhler (69 Jahre) befindet sich nach Angaben seines Büros zum Zeitpunkt des Großen Zapfenstreichs auf einer Auslandsreise. Altbundespräsident Walter Scheel (92 Jahre) wird nach Angaben der Zeitung "Die Welt" ebenfalls nicht teilnehmen.

Die Teilnahme der Amtsvergänger ist allerdings auch nicht allgemein üblich.



Zitat:
Ehrensold und andere Privilegien
Wenn ein Staatsoberhaupt zurücktritt, stehen ihm weiterhin bestimmte Privilegien zu. Die Ruhebezüge des Bundespräsidenten sind durch ein Gesetz aus dem Jahr 1953 geregelt. Darin ist von einem Ehrensold in "Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder" die Rede, wenn er aus politischen oder gesundheitlichen Gründen mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus dem Amt scheidet.

Zurzeit beträgt der Ehrensold 199.000 Euro im Jahr. Versorgungsansprüche aus einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst werden auf den Ehrensold angerechnet.

Daneben werden Altbundespräsidenten Sach- und Personalkosten von durchschnittlich 280.000 Euro gewährt für ein Büro mit Sekretariat, einen Referenten sowie einen Chauffeur. Darauf besteht kein Rechtsanspruch. Die Begründung dafür, dass diese Kosten übernommen werden, sind die zahlreichen Aufgaben, die ein Altbundespräsident übernimmt.



Quelle

Sind also jährlich ca. 480 000 € (in Worten " eine halbe Million Euro ")

Wenn also auf die 280 000 € kein Rechtsanspruch besteht, können sich jetzt die Parteien mal wirklich profilieren !

Ich werde das mit großem Intresse beobachten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#37Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 21:05 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Zitat:
04.03.2012, 10:46 Uhr
"Spiegel": Büro und Mitarbeiter für Wulff geplant

(...) Nach Informationen der "Bild am Sonntag" nimmt der 2010 zurückgetretene Horst Köhler seinen Ehrensold nicht in Anspruch. Offenkundig habe er nach seinem freiwilligen Ausscheiden Doppelbezüge vermeiden wollen, hieß es. Denn der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds IWF und Ex-Präsident des Sparkassenverbands habe Pensionsansprüche erworben, die den Ehrensold übersteigen könnten. Vom Bundespräsidialamt war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.



Großzügiger Mensch der Herr Köhler, oder doch nur billige Meinungsmache ?
Seine aktuellen Ansprüche würden den Ehrensold übersteigen, und würden dementsprechend angerechnet. Er kann nicht auf etwas verzichten das ihm gar nicht zusteht.




Zitat:
Sollte der Altpräsident vor oder nach seinem Amt als Bundespräsident im öffentlichen Dienst tätig gewesen sein und daraus ein Ruhegehalt oder eine ähnliche Versorgung erhalten, werden diese nach § 3 auf den Ehrensold angerechnet.

wikipedia


Köhlers Pensionsansprüche aus seiner Zeit als Präsident des Sparkassenverbandes stammen aus dem öffentlichen Dienst und sind zweifelsohne auf den Ehrensold anzurechnen. Ist das aber bei seinen Ansprüchen aus der Zeit als IWF-Vorsitzender auch so? Da das eine internationale Einrichtung ist, kann das m. E. nicht als "öffentlicher Dienst" im Sinne des Gesetzes gelten.

Ich finde es allerdings unabhängig von dieser Frage sehr interessant, daß die Pensionsansprüche aus beiden Jobs so hoch sind, daß sie 199.000 € übersteigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#38Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 21:21 
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Nezahualpili hat geschrieben:
in dem von dir zitierten Artikel aus wiki ist mir das hier noch in´s Auge gefallen...ein echter Brüller

Zitat:
Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim und der damalige Bundespräsidentschaftskandidat Christian Wulff kritisierten den Ehrensold im Jahr 2010 als zu hoch.


Ja, in irgendeinem Thread zum Wulff wurde schon mal ein Interview-Auszug von Wulff dazu gepostet, von CoolCheffe, meine ich. Da hat Herr Wulff, der jetzt wie alle anderen Alt-Präsidenten behandelt zu werden wünscht, davon gesprochen, daß man die Ehrensold-Regelung reformieren müsse.

Vielleicht meinte er aber auch: für alle Präsidenten nach mir. Man weiß es nicht... :boys_0137:


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#39Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 21:26 
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Absolut vorstellbar. :bgrins:


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufstieg und Fall ? .. Bundespräsident " Christian Wulf
#40Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 21:28 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Zitat:
Debatte über Ehrensold

Unterdessen geht die Debatte über Wulffs Ruhegeld weiter. Alt-Bundespräsident Walter Scheel, dessen Amtszeit 1979 endete, forderte Wulff auf, auf den Ehrensold zu verzichten. Scheel sagte der "Bild am Sonntag", er hoffe, das Wulff "klug genug" für eine solche Entscheidung sei. Damit könne er bei der Bevölkerung "verlorenes Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückgewinnen".

Der Ehrensold beträgt derzeit 199.000 Euro jährlich. Wulff selbst hatte im Sommer 2010 in einem TV-Interview anlässlich seines Amtsantritts Zweifel daran geäußert, ob der Ehrensold in Zeiten der Schuldenkrise und knapper Staatskassen noch angemessen sei. Auf die Frage, ob eine jährliche Pension von knapp 200.000 Euro eigentlich in die Zeit passe, antwortete Wulff damals: "Ich denke, da muss ein Zeichen gesetzt werden. Das wird man verändern müssen." Auf Nachfrage, was er damit meine, fügte Wulff hinzu: "Dass man dort Abstriche vornimmt."



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Meintest du das, Angua?

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