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 Betreff des Beitrags: Haftpflichtversicherung für Kernkraftwerke
#1Ungelesener BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 15:42 
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Hier habe ich gerade unterschrieben:

http://www.atomhaftpflicht.de/

Hintergründe:

Zitat:
4. Wer haftet für Schäden durch Atomenergie?

Nach dem Atomgesetz sind Schäden, die von deutschen Atomkraftwerken ausgehen, nur bis zur Höhe von 2,5 Milliarden Euro abgedeckt. Nur für einen Teil dieser Deckungsvorsorge müssen die Betreiber tatsächlich eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Dieser Betrag deckt aber weniger als 0,1% der real möglichen Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden ab.


http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3

Die Haftpflichtbegrenzung auf 2,5 Mrd. € je KKW ist m. M. n. eine gewaltige staatliche Subvention dieser Art von Energieerzeugung. Wenn die Betreiber das tatsächliche Risiko vollständig abdecken müssten, wären die Versicherungsprämien um ein Vielfaches höher als alle anderen Betriebskosten eines KKW und die Abschreibungen zusammen. Dann würde offenkundig, dass es sich bei der Kernenergie um die mit großem Abstand teuerste und unwirtschaftlichste Art der Energieerzeugung handelt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haftpflichtversicherung für Kernkraftwerke
#2Ungelesener BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 18:49 
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Alex an anderer Stelle schon geschrieben
Vom Prinzip her ist es Richtig ! Nur wird man es so nicht Umsetzen können,da sind zu viele Altverträge mit der Atom Lobbyisten Brut!

Zu dem egal selbst wen es Versicherbar wäre ! Wem nutzt es im Falle eines Super Gau oder wem wen er /sie verstrahlt sind ?
Man hat sich einer Technik bedient welche Gigantische Profite erbrachte und eben solche Kosten!
Jetzt zu Jammern wir wollen es nicht mehr...ist wohl etwas Unrealistisch !Wir haben es,ob in Betrieb oder Nicht als Kostenfaktor und Risiko so oder so an der Backe !
Es ergibt keinen Sinn sich eine Lebensversicherung abschließen zu wollen welche den Tod ausschließen möchte,die Auszahlung erfolgt nicht mehr! Verursacht aber Unbezahlbare Kosten.
Das Leben an sich ist Tödlich,es wurde bisher von keinem Überlebt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Haftpflichtversicherung für Kernkraftwerke
#3Ungelesener BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 18:52 
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Wenn ich bedenke, dass die Haftpflichtversicherung für meine zwei alten kleinen Hunde Schäden in Höhe von Euro 750.000,-- deckt, ich die auch zur Gänze nachweisen muss - steht das ja in überhaupt keiner Relation :shock:

Unterschreiben als Ösi macht aber eher keinen Sinn !


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 Betreff des Beitrags: Re: Haftpflichtversicherung für Kernkraftwerke
#4Ungelesener BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 18:55 
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@KaterK

Es geht um den aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen erzwungenen Ausstieg aus der Kernenergie, das habe ich gerade auf unserem Partnerforum wir-koennen-auch-anders näher erklärt:

Angua hat geschrieben:
Einzige Chance: es findet sich keine Versicherung, die bereit ist, das Atomrisiko voll zu versichern. Denn wenn die Betreiber ihrer Versicherungspflicht nicht nachkommen könnten, müßten sie ihre Kraftwerke stillegen.


Das ist nicht nur eine Chance, sondern absolute Gewissheit. Wenn das von Fachleuten geschätzte Risiko in Höhe von 2,5 Billionen Euro je KKW für den Fall eines Super - GAU`s voll über private Haftpflichtversicherungsverträge abgesichert werden müsste, würde das den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie durch die Betreiber selbst erzwingen.

Die Kosten des so erzeugten Stroms wären mit der Konkurrenz aus keiner anderen Energiequelle mehr konkurrenzfähig. Außerdem würden die Betreiber vermutlich keinen Vertragspartner für solche Haftpflichtversicherungsverträge finden, weil kein Versicherer dafür einen Rückversicherungsvertrag bekäme. Ein Risiko, das das gesamte Kapital aller Rückversicherer der Welt mit einem einzigen Schadensfall vernichten würde, ist versicherungstechnisch nicht handhabbar. Versicherungen funktionieren so, dass sie ein für einen Einzelnen nicht oder nur schwer tragbares Risiko auf eine große Gemeinschaft umlegen, die alle realistisch zu erwartenden Schadensfälle bequem tragen kann. Dieses Funktionsprinzip würden die Rückversicherer bei einer Deckungssumme von 2,5 Billionen € aufgeben und ein Vabanquespiel beginnen, das nur bei Ausbleiben eines schweren KKW - Unfalls gutgehen kann. Das machen sie mit Sicherheit nicht, weil das ihre Aktionäre nicht zulassen werden. Die investieren nicht in renommierte Versicherungen, um mit ihrer Kohle so umzugehen wie jemand, der im Spielcasino alles auf eine Karte setzt.


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