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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#11Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:21 
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Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Die sexuelle Ausrichtung unseres Außenministers geht mir halt am Nilpferdhintern vorbei, ich mag ihn wegen seiner politischen Haltung nicht...

Aber wenn Uganda dieses unmögliche Gesetz beschließen würde, wären nicht nur Herr Westerwelle und sein Ehemann bei einer möglichen Reise dorthin gefährdet. Falls Uganda überhaupt wagen sollte, auch Bürger anderer Staaten hinzurichten, die dort vielleicht Urlaub machen oder Entwicklungshilfe leisten oder was auch immer. Hauptsächlich gefährdet sind wohl die schwulen und lesbischen Bürger Ugandas selbst, denen der Tod drohen würde, nur weil sie anders wären. Wer mit homosexuellen Neigungen geboren wird, wäre dann gezwungen, diese zu unterdrücken oder könnte sie nur unter Lebensgefahr in einer kriminalisierten "Unterwelt" ausleben.

Dagegen muß man protestieren und versuchen, solche Tendenzen frühzeitig zu stoppen, finde ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#12Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:22 
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Petzy hat geschrieben:
Reicht es nicht, wenn wir unseren Außenminister persönlich hinschicken?, statt der ganzen E-Mail, die doch keiner beachtet.
Es könnten so mehrere Probleme auf 1X gelöst werden :biggrinn:



Von dem habe ich zu dem Thema auch noch nichts gehört oder gelesen. Eigentlich müsste sich ein deutscher Außenminister - ob selbst schwul oder nicht - in so einer Situation positionieren. Die Bundesrepublik hat ganz normale diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Uganda. Wenn die da wirklich anfangen, Menschen wegen ihrer sexuellen Prägung hinzurichten, können diese Beziehung kaum völlig ungetrübt bleiben. WW wäre eigentlich dafür zuständig, jetzt schon den ugandischen Botschafter dezent darauf hinzuweisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#13Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:31 
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Da hast Du allerdings recht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#14Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 13. Mai 2011, 13:27 
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Angua hat geschrieben:
Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Die sexuelle Ausrichtung unseres Außenministers geht mir halt am Nilpferdhintern vorbei, ich mag ihn wegen seiner politischen Haltung nicht...

Aber wenn Uganda dieses unmögliche Gesetz beschließen würde, wären nicht nur Herr Westerwelle und sein Ehemann bei einer möglichen Reise dorthin gefährdet.



Das auswärtige Amt müsste zumindest eine offizielle Reisewarnung veröffentlichen. Außerdem muss man sich fragen, wie diplomatische Beziehungen zu einem Staat unterhalten werden können, den der eigene Außenminister nicht besuchen kann, weil er wegen seiner sexuellen Orientierung mit dem Tode bedroht wird...


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#15Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 13. Mai 2011, 13:35 
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http://www.queer.de/detail.php?article_id=13751

Scheinbar haben wir Westerwelle ausnahmsweise mal Unrecht getan. Er hatte maßgeblich damit zu tun, dass die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda zunächst einmal auf Eis gelegt wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#16Ungelesener BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 14:23 
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Vom Partnerforum Grundgesetz Aktivierer hierher kopiert:

maxikatze hat geschrieben:
Heute früh habe ich von Avaaz eine Mail bekommen:

Liebe Freundinnen und Freunde,
Frank Mugisha und mehrere Menschenrechtsaktivisten übergeben unsere Petition vor der entscheidenden Sitzung an den Parlamentspräsidenten in Uganda.
Das Anti-Homosexualitätsgesetz in Uganda ist vom Tisch! Letzte Woche schien eine Mehrheit für das Gesetz sicher, doch nachdem wir 1.6 Millionen Unterschriften direkt an den Parlamentspräsidenten überreichten, unsere Regierungen mit tausenden von Telefonanrufen überschwemmten und die Medien über die Kampagne und die weltweite Empörung berichteten, haben die Abgeordneten das Gesetz nicht mehr behandelt.

Der Ausgang blieb bis zur letzten Minute ungewiss - religiöse Extremisten versuchten das Gesetz am Mittwoch durchzudrücken, und dann wurde am Freitag eine beispiellosen Krisensitzung einberufen. Doch beide Male reagierten wir innert Stunden. Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die Unterzeichnet, angerufen und gespendet haben. Dank unserem Einsatz können jetzt tausende aufatmen und müssen sich nicht vor einer Hinrichtung fürchten, nur weil sie jemanden lieben.

Frank Mugisha, ein mutiger Anführer der Homosexuellenbewegung in Uganda sendet uns diese Botschaft:

"Tapfere ugandische LSBT-Aktivisten und Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sind zusammengestanden und konfrontierten dieses horrende Anti-Homosexualitätsgesetz. Die Unterstützung durch des Avaaz-Netzwerks hat den Ausschlag bei der Verhinderung des Gesetzesentwurfs gegeben. Weltweite Solidarität hat einen wesentlichen Unterschied gemacht."
Das Büro des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU schrieb an Avaaz:

"Vielen Dank! Wie Sie wissen wurde der Gesetzesentwurf heute morgen nicht dem Parlament unterbreitet. Zu einem großen Teil dank der intensiven Lobbyarbeit und den gemeinsamen Anstrengungen von Ihnen und anderen Vertretern der Zivilgesellschaft, der EU und anderen Regierungen, sowie unserer Delegation und den Botschaftern vor Ort."
Doch wir müssen auf der Hut sein. Es ist nicht auszuschließen, dass die radikalen Extremisten hinter diesem Gesetz versuchen werden den Entwurf erneut einzubringen.

Die Transformation der tiefliegenden Gründe für Ignoranz und Hass, die der Homophobie zugrunde liegen, ist eine langfristige Aufgabe - eine der großen Anliegen unserer Generation. Uganda wurde zur Frontlinie unserer Bemühungen und bekam ein kraftvolles Symbol. Dieser Erfolg wird vor allem an den Orten widerhallen, wo die Hoffnung dringend benötigt wird. Es zeigt sich, dass Güte, Liebe, Toleranz und Respekt gegen Hass und Ignoranz die Oberhand gewinnen können. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben!

Mit enormer Dankbarkeit und Respekt für diese großartige Gemeinschaft,

Ricken, Emma, Iain, Alice, Giulia, Saloni und das ganze Avaaz-Team


Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht. Ein ganz klein wenig haben wir hier auch zu dem Erfolg beigetragen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#17Ungelesener BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 17:12 
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die mail hatte ich gestern auch + wollte sie eben reinstellen...
ja, das ist wirklich erfreulich zu sehen das solche aktionen nich umsonst sind... ;)

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