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 Betreff des Beitrags: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2011, 09:20 
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Eine neue Aktion der AVAAZ-Organisation:

Zitat:
In 24 Stunden könnte das ugandische Parlament über ein brutales neues Gesetz abstimmen, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen -- einfach nur, weil sie homosexuell sind.

Wir haben schon einmal dabei geholfen, dieses Gesetz zu verhindern, und wir können es wieder tun. Nach einem massiven globalen Aufschrei im vergangenen Jahr hat der ugandische Präsident Museveni den Gesetzesfortschritt blockiert. Doch aufgrund der zunehmenden politischen Unruhen in Uganda hoffen religiöse Extremisten im Parlament, dass das Durcheinander und die Gewalt auf den Straßen die internationale Gemeinschaft von einem zweiten Versuch, dieses hasserfüllte Gesetz zu verabschieden, ablenken werden. Wir können ihnen zeigen, dass die Welt immer noch zuschaut. Wenn wir die Abstimmung noch 24 Stunden lang, bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode, verhindern können, dann wird der Gesetzesentwurf für immer verfallen.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Fast eine halbe Million Menschen haben sich bereits an der Telefonaktion beteiligt -- lassen Sie uns in den nächsten 24 Stunden 1 Million Stimmen gegen das ugandische Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle sammeln -- klicken Sie hier, um mitzumachen und leiten Sie diese Information an alle weiter, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_hom ... tition/?vl

In Uganda homosexuell zu sein ist jetzt schon gefährlich und furchterregend. Homosexuelle werden regelmäßig belästigt und zusammengeschlagen, und vor wenigen Monaten ist der Homosexuellenaktivist David Kato (oben abgebildet), in seinem eigenen Haus brutal ermordet worden. Nun werden lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Ugander von diesem drakonischen Gesetz bedroht, welches Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit lebenslanger Haft bestraft und ausserdem die Todesstrafe für "Serientäter" vorschreibt. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen die Verbreitung von HIV einsetzen, können unter diesem hasserfüllten Gesetz wegen "Förderung von Homosexualität" inhaftiert werden.

Im Moment herrschen in Uganda politische Unruhen -- nach dem Frühling in der arabischen Welt gehen die Menschen landesweit auf die Straßen, um gegen die hohen Lebensmittel- und Benzinpreise zu protestieren. Präsident Museveni hat darauf reagiert, indem er gewaltsam gegen diesen Widerstand vorgegangen ist. Diese Unruhen bieten religiösen Extremisten im Parlament eine ideale Gelegenheit, das zurückgestellte Anti-Homosexuellen-Gesetz wieder hervorzuholen, und das nur wenige Tage bevor die Legislaturperiode zum Ende kommt und alle Gesetzesvorschläge gestrichen werden.

Präsident Museveni ist letztes Jahr von diesem Gesetz abgerückt, nachdem internationale Druckausübung die Hilfsmittel und die Unterstützung für Uganda bedrohte. Mit gewaltsamen Protesten, die die Straßen in ihrem Bann halten, ist die Regierung nun anfälliger denn je. Lassen Sie uns eine millionenstarke Petition ins Leben rufen, um das Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle noch einmal aufzuhalten und Menschenleben zu retten. Wir haben nur 24 Stunden -- unterzeichnen Sie die untenstehende Petition und erzählen Sie Freunden und Familie davon:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_hom ... tition/?vl

In diesem Jahr haben wir bereits unsere Solidarität mit der ugandischen Gleichberechtigungsbewegung bekundet, um zu zeigen, dass jedes Menschenleben, unabhängig von Glaube, Nationalität oder sexueller Orientierung, gleich viel wert ist. Unsere internationale Petition gegen einen Gesetzesvorschlag, der die Todesstrafe für Homosexuelle vorschreibt, wurde dem Parlament überreicht -- dies hat in den Nachrichten weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und genug Druck ausgeübt, um das Gesetz monatelang zu blockieren. Als eine Boulevardzeitung vor kurzem 100 Namen, Photos und Adressen von verdächtigten Homosexuellen veröffentlicht hat, waren diejenigen, die als homosexuell identifiziert wurden, in Gefahr. Avaaz hat daraufhin einen Gerichtsprozess gegen die Zeitung unterstützt und gewonnen! Zusammen sind wir immer wieder für die Homosexuellen in Uganda eingetreten -- nun brauchen sie uns mehr denn je.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2011, 10:23 
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Da warst Du schneller als ich, ich kopiere gerade diesen Text auf alle Partnerforen:

Derzeit versucht Avaaz, in einer 12 - Stunden - Aktion 1 Million Unterschriften zu sammeln, um die drohende Einführung der Todesstrafe für Homosexualität in Uganda abzuwenden:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?cl=1059033251&v=9056

Ich habe gerade unterschrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#3Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2011, 13:06 
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Wie heißt es doch gleich? "Die Welt wird kleiner und bunter"

Hinrichtung wegen Homosexualität, man liest es und denkt, sich verlesen oder ein satirisches Blatt vor sich zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#4Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2011, 18:09 
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Zitat:
Avaaz schickt durchschnittlich eine E-Mail pro Woche, um Mitgliedern die Gelegenheit zu bieten, sich schnell zu dringenden globalen Problemen zu engagieren. Falls Sie diese Nachricht irrtümlicherweise erhalten haben oder es vorziehen, keine E-Mails von uns zu erhalten klicken Sie hier , um sich abzumelden.


Danke, dass Sie Ihre Stimme zu dieser Petition gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda beigetragen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#5Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 15:31 
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Zitat:
Unglaublich! Über 1.5 Million Menschen haben unterzeichnet und der Druck zeigt Wirkung. Das Parlament hat gestern geschlossen, ohne über den Entwurf abzustimmen. Doch die Hardliner wollen den Entwurf in einer Notfall-Sitzung am Freitag einbringen. Uns bleiben noch 24 Stunden, um die Abstimmung zu stoppen. Bitte leiten Sie diese E-Mail an alle, die Sie kennen weiter und klicken Sie hier, um Ihre Politiker anzurufen !


"diese E-Mail" meint den Text, den ich eingangs zitiert habe. Wenn Ihr also noch Leute kennt, von denen Ihr meint, sie würden sich an einer solchen Aktion beteiligen, dann informiert sie bitte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#6Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 16:17 
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Reicht es nicht, wenn wir unseren Außenminister persönlich hinschicken?, statt der ganzen E-Mail, die doch keiner beachtet.
Es könnten so mehrere Probleme auf 1X gelöst werden :biggrinn:


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#7Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:21 
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Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Die sexuelle Ausrichtung unseres Außenministers geht mir halt am Nilpferdhintern vorbei, ich mag ihn wegen seiner politischen Haltung nicht...

Aber wenn Uganda dieses unmögliche Gesetz beschließen würde, wären nicht nur Herr Westerwelle und sein Ehemann bei einer möglichen Reise dorthin gefährdet. Falls Uganda überhaupt wagen sollte, auch Bürger anderer Staaten hinzurichten, die dort vielleicht Urlaub machen oder Entwicklungshilfe leisten oder was auch immer. Hauptsächlich gefährdet sind wohl die schwulen und lesbischen Bürger Ugandas selbst, denen der Tod drohen würde, nur weil sie anders wären. Wer mit homosexuellen Neigungen geboren wird, wäre dann gezwungen, diese zu unterdrücken oder könnte sie nur unter Lebensgefahr in einer kriminalisierten "Unterwelt" ausleben.

Dagegen muß man protestieren und versuchen, solche Tendenzen frühzeitig zu stoppen, finde ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#8Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:22 
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Petzy hat geschrieben:
Reicht es nicht, wenn wir unseren Außenminister persönlich hinschicken?, statt der ganzen E-Mail, die doch keiner beachtet.
Es könnten so mehrere Probleme auf 1X gelöst werden :biggrinn:



Von dem habe ich zu dem Thema auch noch nichts gehört oder gelesen. Eigentlich müsste sich ein deutscher Außenminister - ob selbst schwul oder nicht - in so einer Situation positionieren. Die Bundesrepublik hat ganz normale diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Uganda. Wenn die da wirklich anfangen, Menschen wegen ihrer sexuellen Prägung hinzurichten, können diese Beziehung kaum völlig ungetrübt bleiben. WW wäre eigentlich dafür zuständig, jetzt schon den ugandischen Botschafter dezent darauf hinzuweisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#9Ungelesener BeitragVerfasst: Do 12. Mai 2011, 17:31 
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Da hast Du allerdings recht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Uganda will Homosexualität mit Todesstrafe belegen
#10Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 13. Mai 2011, 13:27 
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Angua hat geschrieben:
Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Die sexuelle Ausrichtung unseres Außenministers geht mir halt am Nilpferdhintern vorbei, ich mag ihn wegen seiner politischen Haltung nicht...

Aber wenn Uganda dieses unmögliche Gesetz beschließen würde, wären nicht nur Herr Westerwelle und sein Ehemann bei einer möglichen Reise dorthin gefährdet.



Das auswärtige Amt müsste zumindest eine offizielle Reisewarnung veröffentlichen. Außerdem muss man sich fragen, wie diplomatische Beziehungen zu einem Staat unterhalten werden können, den der eigene Außenminister nicht besuchen kann, weil er wegen seiner sexuellen Orientierung mit dem Tode bedroht wird...


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