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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#61Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 16:37 
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Ausschreitungen in Afghanistan nach Vorfall auf US-Militärbasis
Die Wut entlädt sich wieder in blutigen Protesten

Den fünften Tag in Folge haben in Teilen Afghanistans Tausende Menschen demonstriert, weil US-Soldaten am 19. Februar im Stützpunkt Bagram nördlich der Hauptstadt Kabul mehrere Ausgaben des Koran zusammen mit Müll verbrennen wollten.

In Kundus im Norden des Landes griffen Demonstranten einen Gebäudekomplex der Vereinten Nationen an. Dabei wurden nach Behördenangaben vier Menschen getötet und mindestens 50 Menschen verletzt. Die Demonstranten versuchten, das Gebäude der UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) zu stürmen.


Zitat:
Zusammenstöße von Polizei und Demonstranten

Seit Beginn der Proteste am Dienstag wurden mindestens 28 Menschen getötet. Hunderte wurden verletzt. Auslöser der Proteste war der Fund von offenbar verkohlten Koran-Exemplaren durch afghanische Arbeiter auf einer Müllhalde des US-Stützpunkts Bagram bei Kabul.

Wegen des Vorfalls kam es am Donnerstag auch vor dem Stützpunkt der Bundeswehr in Talokan in Nordafghanistan zu Protesten. Daraufhin zog sich die deutsche Armee vorzeitig aus dem Camp zurück. Es befindet sich im Gegensatz zu den anderen deutschen Feldlagern in Afghanistan mitten in der Stadt und ist daher schwer zu sichern. Die Bundeswehr wollte den Stützpunkt ohnehin Ende März aufgeben.



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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#62Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 18:59 
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Ausschreitungen nach Koran-Verbrennung gehen weiter

Blutiger Samstag in Afghanistan

Es war wieder einmal ein blutiger Tag in Afghanistan. Die Proteste der Bevölkerung wegen der Koran-Verbrennung durch US-Soldaten gehen unvermindert weiter. Auch im afghanischen Innenministerium fielen Schüsse. Mehrere Menschen wurden getötet.

Von Sandra Petersmann, ARD-Hörfunkstudio Neu-Delhi

Die radikal-islamischen Taliban haben die Verantwortung für die Schüsse auf die beiden NATO-Soldaten übernommen. Sie sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es sei ein Akt der Vergeltung gewesen für die Schändung des Koran.



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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#63Ungelesener BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 16:59 
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Vorfall in der Provinz Kandahar
US-Soldat erschießt mehrere Afghanen

Ein Soldat hat in der südafghanischen Provinz Kandahar mehrere Zivilisten getötet. Ein Augenzeuge berichtete, dass der Mann in drei Häuser eingedrungen sei und deren Bewohner kaltblütig erschossen habe. Ein Sprecher der Provinzregierung bestätigte, dass dabei mehrere Afghanen ums Leben kamen.

Von Kai Küstner, ARD-Hörfunkstudio Neu-Delhi

Gerade erst ist die Wut der Afghanen auf die ausländischen Truppen wegen der Koranverbrennungen ein wenig abgeklungen - da sorgt ein US-Soldat in einer Art Amoklauf für mehrere Opfer unter der afghanischen Zivilbevölkerung.

Ersten Informationen zufolge verließ der Mann mitten in der Nacht, vor Sonnenaufgang, die Militärbasis im südafghanischen Kandahar. Er drang in mehrere Häuser ein und eröffnete das Feuer auf deren Bewohner. Ein Sprecher der Provinzregierung bestätigte dem ARD-Hörfunkstudio Südasien den Vorfall und auch, dass dabei mehrere Afghanen ums Leben kamen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#64Ungelesener BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 18:13 
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11.03.2012, 17:40 Uhr
US-Soldat tötet 16 afghanische Zivilisten

Kabul (dpa) - Ein amerikanischer Soldat hat in einem afghanischen Dorf ein Blutbad angerichtet und 16 Zivilisten erschossen. Darunter waren nach afghanischen Angaben neun Kinder und drei Frauen. Die Mordtat löst eine neue Krise im amerikanisch-afghanischen Verhältnis aus.

Präsident Hamid Karsai sprach von einem "unverzeihlichen Verbrechen" und verlangte von den USA Aufklärung. "Die afghanische Regierung hat oft diese sogenannten Einsätze gegen Terrorismus verurteilt, in denen Zivilisten Opfer erleiden", sagte Karsai nach Angaben seines Amtes. "Aber wenn amerikanische Soldaten vorsätzlich Menschen töten, dann ist das ein unverzeihliches Verbrechen." Karsai sandte eine Untersuchungskommission zum Tatort.

In Karsais Mitteilung hieß es: "Spät in der vergangenen Nacht drang ein amerikanischer Soldat in die Häuser von Menschen in Balandi Pul in der Sangabad-Gegend des Distrikts Pandschwai ein und tötete 16 Zivilisten, darunter neun Kinder und drei Frauen." Die US-Regierung müsse die Tat dem afghanischen Volk erklären.

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#65Ungelesener BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 18:52 
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Hab' ich schon im Radio gehört. Schrecklich.
Dort wurde gesagt, der Soldat habe schon vorher einen Nervenzusammenbruch erlitten.
Vorstellen könnte ich mir das. Ich denke, die stehen da total unter "Strom". Da sind schon Leute für weniger durchgedreht.
Scheiß Krieg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#66Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 12. Mär 2012, 21:17 
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Merkel sorgt für Verwirrung über Afghanistan-Abzug
Montag, 12. März 2012, 18:38 Uhr

Kandahar/Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Phase erhöhter Unsicherheit für Verwirrung über das Abzugsdatum der Bundeswehr aus Afghanistan gesorgt.

Die Regierungschefin bekräftigte am Montag bei einem Truppenabzug in Afghanistan zwar den geplanten Abzugstermin, zweifelte jedoch an, ob bis 2013/2014 der Versöhnungsprozess mit den Aufständischen ausreichend Fortschritte gemacht haben werde. Später stellte Merkel klar, die Bundesregierung halte ungeachtet aller Schwierigkeiten wie geplant am Abzug der Bundeswehr fest.


Zitat:
Auch in den USA könnte die Tat die Zweifel an der gegenwärtigen Strategie schüren. "Diese Tötungen verstärken nur die Überzeugung, dass der ganze Krieg nicht funktioniert und dass wir wenig mehr tun können als zu versuchen, unsere Verluste zu begrenzen und abzuziehen", sagte Joshua Foust von dem American Security Projekt. In dem seit elf Jahren anhaltenden Krieg sind mehr als 1900 US-Soldaten gestorben, die Kosten übersteigen 500 Milliarden Dollar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#67Ungelesener BeitragVerfasst: So 7. Okt 2012, 15:44 
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Nach elf Jahren Afghanistan-Einsatz der USA
"Wir sind nicht bereit, uns ermorden zu lassen!"

Die Stimmung in den USA kippt: Immer mehr Amerikaner stellen die Truppenpräsenz in Afghanistan infrage. Denn die Zahl der Opfer steigt, und die Kosten laufen aus dem Ruder. Längst ist klar: Der Afghanistan-Einsatz, der vor elf Jahren begann, könnte auch scheitern.

Von Martin Ganslmeier, NDR-Hörfunkstudio Washington

Es sind die Bilder der mit Flaggen bedeckten Särge, die Sergeant Louis Luftus immer wieder zu schaffen machen. Wenn in den Fernsehnachrichten über junge US-Soldaten berichtet wird, die in Afghanistan ums Leben kamen. Obwohl er seit einem Jahr wieder zu Hause ist, leidet er immer noch mit seinen Kameraden: "Dabei geht es Dir doch eigentlich gut. Du lebst, hast beide Beine", erzählt er. "Und trotzdem ist es fürchterlich."

So wie Luftus stellen sich viele US-Bürger die Sinnfrage: Hat sich das alles wirklich gelohnt? Kürzlich ist der 2000. US-Soldat in Afghanistan ums Leben gekommen. Mehr als 1000 starben allein in den vergangenen zwei Jahren. Und immer häufiger lautet die Todesursache "green on blue", also "grün gegen blau", wie die Insider-Attacken im Militärjargon heißen. Ausgerechnet unter den Afghanen, die Amerika mühsam zu Polizisten und Sicherheitskräften ausbildet, verstecken sich Terroristen und Mörder. Das sorgt für Frust und Ärger.

Quelle: Tagesschau

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#68Ungelesener BeitragVerfasst: So 7. Okt 2012, 17:12 
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Ich denke sowieso, dass die "Mission" in Afghanistan letztendlich gescheitert ist. Man kann keinem Land die demokratische Denkensweise auf propfen, wenn dort keine Kräfte sind, die solches unterstützen würden, mal ab gesehen von der "normalen" Bevölkerung, die sich sicher nach Frieden und Verbesserung sehnt. So werden die Truppen meiner Meinung nach in naher Zukunft sukzessive ab gezogen, ohne wirklich etwas von den sicher gut gmeinten Zielen verwirklicht zu haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#69Ungelesener BeitragVerfasst: So 7. Apr 2013, 19:44 
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Kämpfe in Afghanistan
NATO tötet offenbar zehn Kinder bei Luftangriff

Bei einem NATO-Luftangriff im Osten Afghanistans sind nach Angaben der Provinzregierung zehn Kinder und eine Frau getötet worden. Der Sprecher des Provinzgouverneurs, Wasifullah Wasifi, sagte, bei dem Bombardement seien am Samstag auch mehrere islamistische Kämpfer getötet oder verletzt worden.

Der Luftangriff sei erfolgt, nachdem NATO-Truppen und afghanische Soldaten in einem Dorf in der Provinz Kunar unter Beschuss geraten seien. Dabei seien sieben Taliban-Kämpfer und ein US-amerikanischer Berater der NATO-geführten Schutztruppe Isaf getötet worden. Die Aufständischen hätten sich von Freitagabend bis Samstagmorgen ein heftiges Feuergefecht mit den Nato-Truppen und afghanischen Sicherheitskräften geliefert, sagte Wasifi weiter. Das Haus, in dem sich ein Taliban-Kämpfer versteckt haben soll, sei später bombardiert worden.

Quelle: tagesschau.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#70Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 8. Apr 2013, 09:32 
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Kampf gegen radikal-islamische Taliban
Schwere Vorwürfe gegen ISAF-Soldaten

Wieder steht ein schwerer Vorwurf im Raum: Bei einem NATO-Luftschlag sollen elf afghanische Kinder getötet worden sein. Auch wenn bei Anschlägen der Taliban in Afghanistan mehr Zivilisten sterben, belastet dieser neue Fall das Verhältnis der internationalen Truppen zur Bevölkerung schwer.

Von Sandra Petersmann, ARD-Studio Südasien

Die Kamera schwenkt über die Gesichter der getöteten Kinder. Sie sind überwiegend klein, in Decken gehüllt aufgereiht. Die Bilder der Nachrichtenagentur Reuters aus dem entlegenen Distrikt Shigal im Osten Afghanistans sind verstörend. Angehörige drehen die Gesichter der Getöteten in die Kamera, so dass die Welt sie sehen kann. Nach Angaben von Dorfältesten wie Haji Sha Mahmood sind die getöteten Kinder die zivilen Opfer eines NATO-Luftschlags.

Quelle: tagesschau.de

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