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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#71Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 5. Okt 2013, 17:53 
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Zitat:
Bundeswehr in Afghanistan
Als der Krieg zur Realität wurde

Kaum ein Ort in der Geschichte der Bundeswehr steht so sehr für Tod und Gewalt wie Kundus. Die Stadt im Norden Afghanistans ist zum traurigen Symbol des Einsatzes geworden - mit vielen Opfern auf beiden Seiten. Nun zieht die Bundeswehr ab.


Direkt neben einem Flughafen an einer staubigen Straße liegt "Bad Kundus". Der idyllische Spitzname für das deutsche Feldlager stammt aus der Zeit, in der das Lager 2006 errichtet wurde: hübsche Häuser mit Atrien und Rosengärten, die von Gärtnern gepflegt wurden.

Doch "Bad Kundus" wurde schnell zum Synonym für einen der gefährlichsten Orte, an dem Bundeswehr-Soldaten im Afghanistan-Einsatz stationiert werden konnten. Von den 54 Toten, die die Armee am Hindukusch zu beklagen hat, starben allein 20 in der Region Kundus. "Es gab damals eine deutliche Fehleinschätzung in der Politik und bei vielen in der Bundeswehr", erinnert sich der frühere Bundeswehr-General Rainer Glatz, der bis Sommer 2013 als Befehlshaber des Einsatzführungskommandos auch für die Mission in Afghanistan verantwortlich war.....................

................. Als Schock traf die deutsche Öffentlichkeit dann der Luftangriff vom 4. September 2009. Bis zu 142 Menschen, darunter wohl auch viele Zivilisten, starben, als der deutsche Kommandeur des Feldlagers Kundus den Befehl zu einem Luftangriff auf zwei Tanklaster gab, die er für eine Bedrohung seiner Soldaten gehalten hatte....................

.......................... Insgesamt kostete der Einsatz in Afghanistan 54 deutsche Soldaten das Leben. Die meisten Gefallenen hatte die Truppe in Kundus und in der Nachbarprovinz Baghlan zu beklagen.


Quelle: tagesschau.de



Und nun geht unsere Freiheit am Kundus verloren.

Es hatten doch wohl die recht, die diesen Kriegseinsatz der Bundeswehr für falsch hielten.

Die Deutschen Kriegsparteien (CDU/CSU/FDP/SPD und die Grünen)haben es zu verantworten, dass unschuldige Menschen ihr Leben für den Größenwahn Deutscher Politiker gelassen haben.
Das betrifft Afghaner ebenso wie Deutsche Soldaten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#72Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 5. Okt 2013, 17:58 
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Afghanen nach dem Abzug der Bundeswehr
Allein mit den Taliban

Wenn die Deutschen aus Kundus abziehen, sind die Afghanen allein für die Sicherheit in der Region verantwortlich. Doch vor allem die Polizisten sind schlecht ausgerüstet. In diesem Jahr wurden schon mehr als tausend von ihnen getötet.

Quelle: tagesschau.de



Schlecht ausgebildet - schlecht bewaffnet - keine Zukunftsaussichten, dem Tod ausgeliefert. Mehr wurde nicht erreicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#73Ungelesener BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2013, 20:09 
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Welt am Sonntag 06.10.13
Operation "Sommerregen"


Zitat:
Neun Jahre dauerte der Afghanistankrieg der Sowjetunion. Was bislang streng geheim war: Der deutsche Geheimdienst BND in quasimilitärischer Mission Von Florian Flade


Zitat:
Die letzten Meter geht er zu Fuß. Am 15. Februar 1989, um 11.55 Uhr, steigt Generaloberst Boris Gromow von seinem Panzer herab. In fünf Minuten endet das Ultimatum. Dann soll die sowjetische Armee vollständig aus Afghanistan abgezogen sein. Gromow überquert die "Brücke der Freundschaft", die über den Fluss Amudarja verläuft und Afghanistan mit Usbekistan verbindet. Auf usbekischer Seite tritt der bullige Soldat vor die versammelten Journalisten. "Kein einziger sowjetischer Soldat ist mehr hinter mir", sagt er.

Der Satz beendet das neun Jahre dauernde Afghanistan-Abenteuer der Sowjetunion. Ein blutiger Krieg zwischen kommunistischen Besatzern und afghanischen Aufständischen, in dem rund 14.000 sowjetische Soldaten und schätzungsweise eine Millionen Afghanen, Kämpfer und Zivilisten, ihr Leben ließen. Es ist die traumatische Niederlage für eine Weltmacht, die ein Jahr später zusammenbrechen wird.


Zitat:
Reportern des ZDF und der "Welt am Sonntag" ist es gelungen mit ehemaligen und aktiven Geheimdienstlern zu sprechen, die in den 1980er-Jahren am Hindukusch ihren Dienst taten. Sie berichten von riskanten Einsätzen an der Front, von der Zusammenarbeit mit den afghanischen Mudschaheddin und von der Kooperation mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI.


Zitat:
Der Westen reagierte auf das sowjetische Kriegstreiben in Afghanistan zunächst mit Kritik und dem Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980. Doch dabei blieb es nicht. In Washington keimte der Wunsch auf, den Afghanistankrieg als Chance wahrzunehmen, den Sowjets eine Lektion zu erteilen. Indem man die Gegenseite, die Mudschaheddin-Verbände, mit Waffen, Ausrüstung und Ausbildung unterstützte, so die Hoffnung der US-Geheimdienste, könnte man der Sowjetunion ein "Vietnam-Erlebnis" beibringen. Und ganz nebenbei möglichst viele Erkenntnisse über die Kriegstechnik der Sowjets gewinnen.


Quelle: welt.de



Wie aus Freunden - Feinde wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#74Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 28. Sep 2015, 20:05 
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Afghanen nach dem Abzug der Bundeswehr
Allein mit den Taliban

Wenn die Deutschen aus Kundus abziehen, sind die Afghanen allein für die Sicherheit in der Region verantwortlich. Doch vor allem die Polizisten sind schlecht ausgerüstet. In diesem Jahr wurden schon mehr als tausend von ihnen getötet.

Quelle: tagesschau.de



Schlecht ausgebildet - schlecht bewaffnet - keine Zukunftsaussichten, dem Tod ausgeliefert. Mehr wurde nicht erreicht.



Zitat:
Konflikte: Taliban haben Kundus-Stadt erobert
28. September 2015, 20:12 Uhr / Aktualisiert am 28. September 2015, 20:12 Uhr

Kundus (dpa) - Zwei Jahre nach dem Abzug der Bundeswehr aus Kundus haben die radikalislamischen Taliban mit einer überraschenden Offensive die nordafghanische Provinzhauptstadt überrannt.

"Die Stadt ist unglücklicherweise an die Taliban gefallen", sagte der Sprecher des afghanischen Innenministeriums, Sedik Sedikki, am Abend in Kabul. Zahlen über Opfer lagen zunächst nicht vor. Regierungstruppen bereiten eine Gegenoffensive vor.



Quelle: zeit.de



Zitat:
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Zwei Jahre nach dem Abzug der Bundeswehr aus Kundus haben die radikalislamischen Taliban die nordafghanische Provinzhauptstadt erobert. "Die Stadt ist unglücklicherweise an die Taliban gefallen", sagte ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums in Kabul.

"Die Regierungstruppen bereiten eine Offensive am Flughafen (Kundus) vor", sagte Sedikki weiter. Der Flughafen ist noch unter Kontrolle der Regierung. "Verstärkung ist eingetroffen. Wir versuchen, die Stadt zurückzuerobern. Im Moment können wir keine Opferzahlen bestätigen." Die Straßen waren jedoch von zahlreichen Leichen übersät, wie afghanische Medien unter Berufung auf Einwohner berichteten.

Quelle: n-tv.de



Auch für dieses Versagen der Westmächte .. besonders auch Deutschland ... werden wir auch noch bitter bezahlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#75Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 30. Sep 2015, 18:00 
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Kämpfe um Kundus

Fest in der Hand der Taliban



Stand: 30.09.2015 15:28 Uhr

Unvermindert setzen die Taliban ihre Angriffe im afghanischen Kundus fort - zuletzt auf den Flughafen. Bei den Menschen in der Stadt wächst die Verzweiflung, im Parlament in der Hauptstadt Kabul die Wut auf die überforderte Regierung.

Von Jürgen Webermann, ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi

Im Parlament der afghanischen Hauptstadt Kabul entlud sich heute die ganze Wut vieler Abgeordneter - auf die Regierung, die Armeeführung, den Geheimdienst, der nicht in der Lage war, rechtzeitig vor einem Angriff von geschätzt zweitausend Taliban zu warnen und auf die eigene Machtlosigkeit.



Quelle: tagesschau.de


Zuletzt geändert von CoolCheffe am Mi 30. Sep 2015, 18:02, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Afghanistan
#76Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 4. Nov 2015, 21:46 
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Zitat:

Kämpfe um Kundus

Fest in der Hand der Taliban



Stand: 30.09.2015 15:28 Uhr

Unvermindert setzen die Taliban ihre Angriffe im afghanischen Kundus fort - zuletzt auf den Flughafen. Bei den Menschen in der Stadt wächst die Verzweiflung, im Parlament in der Hauptstadt Kabul die Wut auf die überforderte Regierung.

Von Jürgen Webermann, ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi

Im Parlament der afghanischen Hauptstadt Kabul entlud sich heute die ganze Wut vieler Abgeordneter - auf die Regierung, die Armeeführung, den Geheimdienst, der nicht in der Lage war, rechtzeitig vor einem Angriff von geschätzt zweitausend Taliban zu warnen und auf die eigene Machtlosigkeit.



Quelle: tagesschau.de



Da faellt mir die Sache mit dem sicheren Land Afghanistan ein....


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