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 Betreff des Beitrags: Flüchtlingspolitik in Europa
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 4. Okt 2013, 14:00 
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Wieder einmal gab es eine Flüchtlingstragödie vor Lampedusa, mit mindestens 114 Toten.

Zitat:
Mindestens 114 tote Flüchtlinge vor Lampedusa
"Ein Tag der Schande"

Die Flüchtlinge hatten es fast nach Italien geschafft, als ihr Boot vor Lampedusa kenterte. Mindestens 114 Menschen ertranken. Die Tragödie hat eine Debatte über die Flüchtlingspolitik ausgelöst, in die sich auch Papst Franziskus einschaltete.....


Zitat:
Vertreter von Hilfsorganisationen fordern humanitäre Korridore, um Flüchtlingen eine sichere Einreise nach Europa zu ermöglichen....


Zitat:
Der italienische Innenminister Angelino Alfano setzt dagegen auf Abgrenzung und sieht Europa am Zug: "Wir wollen dass die EU-Agentur Frontex verstärkt wird und unsere Küsten effizienter überwacht werden. Europa muss dieses System mehr nutzen. Das ist eine europäische Grenze."

Quelle Tagesschau


Während die einen also Änderungen fordern, um Flüchtlingen eine sichere Einreise nach Europa zu ermöglichen, nicht nur bei Lampedusa, setzt die EU wohl eher unter anderem auf Verschärfung des Grenzschutzes, um Flüchtlinge fern zu halten. Wer es dennoch schafft, bekommt selten die Chance auf ein Asylverfahren.

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Schwarze Klamotten trage ich nur, bis die etwas noch dunkleres erfunden haben. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlingspolitik in Europa
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2013, 20:35 
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Zitat:
EU-Flüchtlingsdebatte: Ihr müsst leider draußen bleiben

Von Gregor Peter Schmitz, Brüssel

Die EU-Innenminister beteuern geschlossen, wie schlimm die Lampedusa-Katastrophe ist. Doch anscheinend nicht schlimm genug: Ändern wird sich an Europas Asylpolitik erst mal nichts - auch weil Innenminister Friedrich blockiert.



Es gibt Tage, da kann man den Eindruck gewinnen, dieses komplizierte Gebilde "Europa" sei tatsächlich ein schlagkräftiges Land. Mit einem Präsidenten, José Manuel Barroso, der per Pressemitteilung verkündet, er werde umgehend an die italienische Mittelmeerküste reisen, um der mehr als 270 vor Lampedusa ertrunkenen Flüchtlinge zu gedenken. Und mit 28 Ministern, die einträchtig um einen Tisch sitzen, und an ihrem Abscheu über den Tod der Flüchtlinge keinen Zweifel lassen: Ein Weckruf für Europa sei dies, beteuern sie, ein Horror-Ereignis, eine Schande.

Diese Worte fallen drinnen im Saal in Luxemburg, wo am Dienstagnachmittag die EU-Innenminister zur Asylpolitik tagten. Doch draußen vor dem Saal enthüllt sich, worin der aktuelle Konstruktionsfehler dieser Staatengemeinschaft liegt - ob es um den Euro geht oder um Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind: Das große Ganze zersplittert rasch ins kleinlich Nationale.

Also tritt der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in Luxemburg vor Journalisten und betont, "selbstverständlich" werde sich gar nichts ändern an der Asylpolitik der Gemeinschaft.................


.................. Vor allem aber macht Friedrich klar: Auf keinen Fall wird es eine deutsche Vorreiterrolle geben. Die Bundesregierung verweist lieber auf die Statistiken. Danach nimmt Deutschland rund fünfmal so viele Asylbewerber auf wie Italien. Außerdem erhalte die römische Regierung ja jedes Jahr rund 140 Millionen Euro, um die Belastung durch die Flüchtlingswelle zu lindern. "In Italien gibt es in Sachen Flüchtlingspolitik ein Umsetzungsproblem", so Weber.

Aber wenn solche Umsetzungsprobleme offensichtlich zu Flüchtlingschaos führen? Und statistische Vergleiche ohnehin hinken, da kleinere Mitgliedstaaten wie Malta oder Schweden bezogen auf ihre Einwohnerzahl fünfmal so viele Flüchtlinge aufnehmen wie das große Deutschland.


Quelle. spiegel.de


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