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 Betreff des Beitrags: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 6. Mai 2011, 15:11 
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Dieses Thema habe ich heute auf dem Partnerforum "wir-koennen-auch-anders" angelegt.

Das ist gerade das Nr. 1 - Thema bei gmx:

gmx.de > Lehrverbot für schwulen Lehrer

Hier habe ich eine Überschrift mit Fragezeichen gewählt, weil ich nicht glaube, dass die Homosexualität selbst der Grund für das Lehrverbot ist. Der Theologe soll einfach das Maul halten, nur das interessiert die Kirchenfürsten. Das habe ich dazu auf gmx geschrieben:

Zitat:
"Berger hatte im April 2010 in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" einen bigotten Umgang der katholischen Kirche mit Homosexuellen angeprangert und seine Erfahrungen als Schwuler in der Kirche später in dem Buch "Der heilige Schein" publiziert."

Das ist der Grund für das Lehrverbot und nicht die Homosexualität selbst. Wenn Theologen schön brav die Schnauze halten, bezahlt die katholische Kirche sogar die Alimente für uneheliche Kinder von Priestern (war jedenfalls in früheren Zeiten mal so, heute sind die Bezüge ja hoch genug, so dass die Betreffenden Alimente selbst zahlen können).

Die verzeihen ihren Leuten fast alles, nur keine Offenheit gegenüber den Schäfchen. Das ist immer noch die alte Grundhaltung aus der Zeit des Feudalismus, in der die Kirche als "zweiter Stand" die Aufgabe hatte, für den ersten Stand (Feudalherren) den dritten doof und friedlich zu halten. Nur ziehen sie diese Nummer jetzt ohne ihren alten Kompagnon ab und geraten so auf Konfrontationskurs mit den Grundwerten (Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit) der heutigen neuzeitlichen Republiken. Die dafür verantwortlichen Kirchenfürsten sind die eigentliche Hauptgefahrenquelle für die heutige Kirche als Gesamtheit. Die heutigen Mächtigen sind vielleicht nicht so brutal wie die abhanden gekommenen feudalen Partner der Kirche, aber sie sind immer noch sehr viel stärker als sie. Das sollten sich diese Herrschaften vom Erzbischof bis zum Papst hinter die Ohren schreiben, sonst gibt`s irgendwann von republikanischen Richtern was hinter die kirchenfürstlichen Ohren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#2Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 6. Mai 2011, 20:07 
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Besonders beschissen finde ich es, dass offenbar die Mehrheit der Bevölkerung den Unterschied zwischen Homosexualität und Pädophilie noch nicht mal ansatzweise begriffen hat ! :evil: :twisted: :evil: :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#3Ungelesener BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 01:50 
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das ist `ne scheinheiligkeit welche kaum noch zu überbieten ist....was will der erzbischof meisner denn damit erreichen? etwa das diese ganze pädophilengeschichten in jüngster zeit durch dieses urteil in vergessenheit gerät in der hoffnung die meute schreit "hurra, es tut sich was, es ändert sich was"...
der sollte sich mal besser um seine pfaffen kümmern welche nach wie vor die finger von seinen schützlingen nich lasssen können + anstatt verurteilt, mal eben in ein anderes bistum versetzt werden...

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dem traue ich nie, der einmal treue brach.
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 Betreff des Beitrags: Re: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#4Ungelesener BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 16:40 
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"It's not me" vertritt eine sehr naive Blickrichtung, eine verkehrte, die schnell den Tatsachen angepasst werden sollte, will "it's not me" nicht zum ungewollten Sprachorgan der Kirche verkommen.

Jeshujah war ein Terrorist, einer vom Schlage des Osama bin Laden, der als Erzrassist nur das jüdische Element vor Augen hatte, und die Menschen (Nichtjuden) als Vieh, Schweine, Säue und Untermenschen betrachtete.

So gesehen sollte man sich auch heute noch die Frage stellen, ob man mit Menschen, die eine solche "religiöse" Haltung vertreten oder gar verinnerlichen, überhaupt Kontakt halten sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#5Ungelesener BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 21:53 
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Nachbar hat geschrieben:
"It's not me" vertritt eine sehr naive Blickrichtung, eine verkehrte, die schnell den Tatsachen angepasst werden sollte, will "it's not me" nicht zum ungewollten Sprachorgan der Kirche verkommen.


upps, ich denke da ist jemand komplett auf dem holzweg....
vllt. liest du einfach mal kommentare von it`s auch wenn sie manchmal reizen.... :biggrinn:
sorry it`s.... obwohl, stimmt ja, also sorry nehm ich zurück...

aber nachbar, du solltest vielleicht ein klein wenig differenzieren...was heißt hier nicht zum ungewollten sprachorgan der kirche verkommen :shock:

da hast du dir grad jemanden ausgesucht der gar keinen hehl daraus machen würde, wenn es denn so wäre, aber o.k. ich bin jetzt auch nich weiter sprachorgan für it`s, das schafft der auch ganz allein... :mrgreen:

sorry nachbar, aber deine aussage ist sehr pauschal, ich ärgere mich oft genug über diesen burschen, aber ich mag ihn, ganz einfach weil er ehrlich ist,+ ganz sicher nicht naiv oder weltfremd... nix für ungut...

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 Betreff des Beitrags: Re: Lehrverbot wegen Homosexualität?
#6Ungelesener BeitragVerfasst: So 8. Mai 2011, 22:14 
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Ich ärgere mich ständig über ihn, aber ich habe beschlossen, weiterhin Kontakt mit ihm haben zu wollen.

Falls
Zitat:
So gesehen sollte man sich auch heute noch die Frage stellen, ob man mit Menschen, die eine solche "religiöse" Haltung vertreten oder gar verinnerlichen, überhaupt Kontakt halten sollte.
sich überhaupt auf It's bezieht - passen tut es sowas von überhaupt nicht... :roll:


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 Betreff des Beitrags: Zeichen setzen: Priesterverbot im Wald mit Kindern
#7Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Mai 2011, 10:01 
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Aus dem Partnerforum 'balkanwelt.de' rübergezogen:

Etwas sehr interessantes, was wir hier feststellen können:
Christianische Priester dürfen nur noch allein durch den Wald.
Sind Kinder dabei, so dürfen die Priester nur unter Auflagen (Anwesenheit der Eltern der Kinder) durch den Wald gehen.

Es wurde Zeit, Flagge zu zeigen:

Zitat:
Steirisches Kleriker-Verbot
Pilgerverbot: Hochwürden darf nur allein durch den Wald

16.05.2011

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Für den Pfarrer und seine Jugendgruppe ist der Weg hier zu Ende.
Wer auf Gott vertraut und weitergeht, wird angezeigt.


Von Geistlichen geführte Jugendgruppen dürfen nicht mehr ohne Eltern durch einen steirischen Wald nach Mariazell wallfahren

Der Besitzer droht mit Anzeigen und kritisiert den Umgang mit Missbrauchsfällen.

***

Graz - So manches Verbotsschild ziert bereits die heimischen Wanderwege. Mitunter folgt auf den Tritt in die Mountainbike-Pedale eine Anzeige, oder es wird der übervolle Schwammerlkorb ein Fall für die Exekutive. Doch besonders heikel wird es ab sofort in einem 120 Hektar großen Wald in der Obersteiermark. Dort herrscht nämlich jetzt zwischen Flora und Fauna "Kleriker-Verbot". Und das ausgerechnet auf einem Pilgerweg nach Mariazell.

Nicht der Pfarrer an sich ist das Problem. Allein darf jeder Gottesmann durch den Wald von Sepp Rothwangl pilgern. Ein Sicherheitsproblem sieht der Waldbesitzer hingegen bei Kindergruppen, die von Geistlichen geführt werden. Eine gelbe Warntafel mit der Aufschrift "Kinderschutzgebiet", montiert neben dem offiziellen Wegweiser nach Mariazell, spricht eine deutliche Sprache. Dazu noch eine Zusatztafel: Das Betreten dieses Grundstücks ist Priestern, Ordenspersonal oder anderem Kirchenpersonal gemeinsam mit unbeaufsichtigten Kindern ohne Beisein von deren Eltern, Vormunden oder Bevollmächtigten verboten. Zuwiderhandlungen werden ausnahmslos angezeigt.

Der Wallfahrtsweg führt gut 1,5 Kilometer über das private Grundstück und geht von Kindberg über das Troiseck oder von Mitterdorf über den Hundskopf bzw. von Wartberg durch den Scheibsgraben zum Pretalsattel. Und von dort über die Rothsohl nach Mariazell. Tausende Wallfahrer wählen jährlich diese Route.[...]


Zitat:
"Zeichen setzen"
Der katholischen Kirche gelingt es nicht, die Missbrauchstäter aus den eigenen Reihen zu entfernen", erklärt Rothwangl im Standard- Gespräch. Kontrollieren will der Steirer die Einhaltung seines Verbotes mittels Videoüberwachung. Rothwangl: "Möglich ist auch der Einsatz einer Security."


Den Artikel lesen Sie weiter hier: http://derstandard.at/1304552049677/Ste ... d?seite=16


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeichen setzen: Priesterverbot im Wald mit Kindern
#8Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Mai 2011, 10:04 
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Zitat:
Der katholischen Kirche gelingt es nicht, die Missbrauchstäter aus den eigenen Reihen zu entfernen", erklärt Rothwangl im Standard- Gespräch. Kontrollieren will der Steirer die Einhaltung seines Verbotes mittels Videoüberwachung. Rothwangl: "Möglich ist auch der Einsatz einer Security."


Das ist wirklich heftig. Natürlich ist wirksame Prävention gegen Missbrauch, Gewalttaten usw. immer zu begrüßen, aber wenn sich jemand auf diese Weise nur gegen katholische Priester wendet und keine generellen Einwände gegen den unbeobachteten Aufenthalt Erwachsener (z. B. Lehrer oder Erzieher) im Wald vorbringt, könnte die Kirche das vielleicht als ehrabschneidende Diffamierung strafrechtlich verfolgen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeichen setzen: Priesterverbot im Wald mit Kindern
#9Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Mai 2011, 12:17 
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It´s not me hat geschrieben:
ich würde sagen: weitergehen, weil das zu weit geht.


Ich glaube auch, dass eine Anzeige gegen einen Priester mit einer Jugendgruppe wegen Hausfriedensbruchs oder so zum Rohrkrepierer würde. Dann kommt todsicher die rechtliche Gegenoffensive.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeichen setzen: Priesterverbot im Wald mit Kindern
#10Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 18. Mai 2011, 13:27 
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Völlig übertrieben und für das Ziel, das er vermutlich verfolgt, nicht hilfreich.

Diskriminierung, Vorverurteilung, "Sippenhaft".

Daran finde ich nichts Gutes...


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