Aktuelle Zeit: Mo 5. Dez 2016, 19:38

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 34 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 2007

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#21Ungelesener BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2012, 19:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Bild
Zitat:
Kartellbehörde verhängt hohes Bußgeld
Schweiz verlangt von BMW 156 Millionen Franken

Für Europas BMW-Händler gelten Exportverbote in die Schweiz. Dortige Wettbewerbsbehörden deuten dies als Abschottung des Marktes - zum Nachteil der Kunden. BMW soll deshalb ein Bußgeld von 156 Millionen Schweizer Franken zahlen. Der Autokonzern hält die Vorwürfe für haltlos.

Von Hans-Jürgen Maurus, ARD-Hörfunkstudio Zürich

Es ist die dritthöchste Buße, die die Schweizer Kartellbehörde WEKO je verhängt hat. 156 Millionen Franken soll BMW bezahlen, weil das Unternehmen Direkt- und Parallelimporte behindert habe, wie der Direktor der Schweizer Wettbewerbsbehörde, Rafael Corazza, erläuterte. Außerdem verlangt die WEKO eine Anpassung der BMW-Händlerverträge sowie eine Aufhebung der Exportverbotsklausel. Die Verträge des Automobilriesen verbieten den Export von Fahrzeugen aus anderen europäischen Ländern in die Schweiz.

Quelle


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#22Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 18:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Bild
Zitat:
Schweiz verzögert Steuerabkommen mit Deutschland

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland angenommen. Ein entsprechendes Ausführungsgesetz wurde aber abgelehnt.


Das Verfahren ist durch die Ablehnung eines Ausführungsgesetzes des Steuerabkommens zunächst verzögert und die zweite Kammer, der Ständerat, muss die Verträge noch einmal beraten

Das Schweizer Parlament hat die Steuerabkommen mit Deutschland, Großbritannien und Österreich gutgeheißen. Nach dem Ständerat sagte am Mittwoch der Nationalrat Ja zur Abgeltungssteuer. Nun müssen noch die Parlamente der betroffenen Länder entscheiden

Quelle


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#23Ungelesener BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 20:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Zitat:
Lagginhorn im Kanton Wallis
Fünf Bergsteiger in der Schweiz tödlich verunglückt

Fünf ausländische Bergsteiger sind im Schweizer Kanton Wallis in den Tod gestürzt. Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 13 Uhr am Lagginhorn. Die Alpinisten hatten den Gipfel des rund 4000 Meter hohen Bergs erfolgreich erklommen, auf dem Rückweg stürzten sie jedoch mehrere hundert Meter in die Tiefe.

Ein sechstes Mitglied der Gruppe war beim Aufstieg wegen Unwohlseins rund 100 Meter unterhalb des Gipfels zurückgeblieben. Nach dem Unglück alarmierte der zurückgebliebene Bergsteiger sofort Retter. Diese konnten jedoch nur noch den Tod der fünf Alpinisten feststellen.

Wie es zu diesem Unfall kam, ist noch unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Ein Polizeisprecher erklärte, mit Angaben zur Nationalität der Opfer sei frühestens morgen zu rechnen.

Der Lagginhorngipfel liegt rund zehn Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Er gilt unter Alpinisten als einer der weniger schwierigen Berge über 4000 Meter Höhe, durch Schnee kann der Aufstieg allerdings tückisch werden.


Weiter lesen: Quelle


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#24Ungelesener BeitragVerfasst: So 3. Mär 2013, 16:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
BildQuelle: tagesschau.de
Zitat:
Volksentscheid über Manager-Boni
Schweizer stimmen gegen "Abzocker"

Bei dem Referendum über die Höhe von Managervergütungen in der Schweiz zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für die Abschaffung von Bonuszahlungen und Abfindungen ab. Dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF zufolge ist mit einer Zustimmung von 68 Prozent zu rechnen. Die Angaben beziehen sich auf Hochrechnungen des Forschungsinstituts gfs.bern.

Bis 14:30 Uhr waren bereits 22 Kantone ausgezählt. Alle stimmten deutlich mit Ja. Im Jura waren es sogar 77,1 Prozent und in Neuenburg 71,9 Prozent. Mit dem amtlichen Abstimmungsergebnis wird am Abend gerechnet.



Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#25Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 29. Jun 2013, 21:34 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Zitat:
Verkauf von Daten-CDsSchweiz klagt deutschen Computerexperten an

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Samstag) Anklage gegen einen deutschen Computerexperten wegen Wirtschaftsspionage erhoben.


Quelle: Focus

_________________
Die Wahlversprechen von gestern sind die Lügen von heute.
© by CC


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#26Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 29. Jun 2013, 21:36 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Zitat:
DeutschlandDrogerie-König Müller: Schweizer Bank hat deutschen Fiskus geprellt

München (AFP) Der schwäbische Drogerie-Unternehmer Erwin Müller wirft der Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin vor, den deutschen Fiskus bei fragwürdigen Aktiengeschäften um mehr als eine Milliarde Euro geprellt zu haben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitierte am Wochenende aus einem Schreiben eines Anwalts von Müller an die eidgenössische Finanzmarktaufsicht. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der Bundeshaushalt "um mehr als eine Milliarde Euro geschädigt wurde". Geschehen sein soll das bei Börsengeschäften, bei denen Aktien mit und ohne Dividendenanspruch in großen Mengen schnell gehandelt wurden.

Quelle: zeit.de

_________________
Die Wahlversprechen von gestern sind die Lügen von heute.
© by CC


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#27Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 1. Nov 2013, 15:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 847
Barvermögen: 4.146,50 Realis

Bank: 30.033,39 Realis
Wohnort: Baden-Württemberg
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 370x in 358 Posts
Geschlecht: weiblich
Highscores: 236
In der Schweiz soll das umstrittene AKW Mühleberg stillgelegt werden. Werden die jetzt auch vernünftig? :ohja:

_________________
Jeder Mensch ist einzigartig!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#28Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 3. Mär 2014, 18:16 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Obwohl schon einige Tage seither vergangen sind möchte ich das Thema doch noch zur Diskussion einstellen.

Es geht um den "Schweizer Ausländer-Stopp"

Hier zuerst einen Auszug einiger Pressemeldungen dazu die aus dem Focus zitieren möchte.

Zitat:
Die Schweizer haben mit 50,3 Prozent für eine Begrenzung der Zuwanderung gestimmt. Somit entschied sich die Mehrheit der Eidgenossen für die von der national-konservativen SVP Initiative „gegen Masseneinwanderung“....


„Die Welt“ (Berlin): „Damit verschärft sich die Drift nördlich und südlich des Röstigrabens, die die Handlungsfähigkeit eidgenössischer Politik belastet. Die Schweiz muss ihre Nähe zur EU neu justieren. Ein 'Weiter-so' ist keine Option. Die SVP wird lernen, wie schwierig es ist, die positiven Aspekte der bilateralen Verträge mit Brüssel von den ungeliebten zu trennen.


„Süddeutsche Zeitung“ (München): „Die Schweiz hat sich in dieser Frage in zwei Hälften gespalten. Doch auch wenn das Ergebnis denkbar knapp ausfiel - es ist ein Erfolg der Gegner der "Masseneinwanderung". In Brüssel und in anderen EU-Hauptstädten wird die eidgenössische Entscheidung nun Sprengkraft entwickeln.


„Die Presse“ (Wien): „Ein wenig hat sich die EU das Abstimmungsergebnis auch selbst zuzuschreiben. (.) Die Kommission erschöpfte sich in vagen Andeutungen - und setzte sich damit schachmatt. Denn die Abstimmung muss sich so für die Eidgenossen, trotz aller Warnungen von Wirtschaft, Gewerkschaft und allen Parteien mit Ausnahme der SVP, ziemlich konsequenzenlos angefühlt haben.


„Badische Zeitung“ (Freiburg): „Die Entscheidung ist zu respektieren. Sie spiegelt gleichermaßen die Angst vor Überfremdung wider wie eine Bleib-Weg-Haltung. Es ist ein Signal der Abschottung gegenüber den Europäern und es ist ein Nein zum zusammenwachsenden Europa. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen sind noch unabsehbar.


„Hannoversche Allgemeine Zeitung“: „Das anti-europäische Votum ist, seien wir ruhig mal ein bisschen unhöflich, primitiv und rückwärtsgewandt. Die Schweizer können nicht erwarten, dass die übrigen Europäer ihnen weiter freundlich die Grenzen öffnen für ihre Produkte und Dienstleistungen - während sie selbst ihre Offenheit kurzerhand nach eigenem Gusto beschränken. Allzu lange schon pickt sich die Schweiz die Rosinen heraus. Reiche Deutsche, von Alice Schwarzer bis Uli Hoeneß, werden von Schweizer Banken mit offenen Armen empfangen.


„Rheinische Post“ (Düsseldorf): „Das Votum kann man als nationale Sache eines kleinen Landes abtun, das schon immer eigen war. Man kann es aber auch als Warnung für Deutschland lesen. Die CSU sollte daraus lernen, wohin es führt, wenn man mit Ausländerpolitik billigen Wahlkampf macht. So wenig wie deutsche Zuwanderer die Schweiz ruinieren, so wenig ruinieren uns die bulgarischen. Was es braucht, sind klare Spielregeln bei Arbeit, Geschäften, Steuern - hier wie dort. Zudem sollte das Votum jedem eine Lehre sein, der das Volk gerne über den Euro entscheiden lassen würde. Über die Währung kann es sinnvoll ebenso wenig urteilen wie über Zuwanderung (oder gar die Todesstrafe).



Ja das kommt dabei raus wenn Rechtspopulisten die Ressentiments auf ihre Tagesordnung bringen.
Und ob sie die Geister die sie nun gerufen haben auch wieder loswerden wage ich zu bezweifeln. Es wird meiner Meinung nach nur noch zu ändern sein, wenn solche Entscheidungen nicht mehr vom Souverän getroffen werden können. Aber auch das wäre ein Rückschritt in sachen Volksdemokratie, die ja eigentlich erwünschenswert ist.

Ich würde mich freuen, wenn es hier zu einer angeregten Diskussion kommen würde. Schließlich betrifft es ja auch uns Deutschen, und andere europäische Länder.

LG
CC


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#29Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 3. Mär 2014, 18:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 14755
Barvermögen: 17.363,00 Realis

Bank: 215.373,51 Realis
Danke gegeben: 82
Danke bekommen: 4626x in 3851 Posts
Geschlecht: männlich
Highscores: 13
Richterlich gesprochener Rassismus !!!

Der oberste Schweizer Gerichtshof in Lausanne hat das Urteil gegen einen Schweizer Polizisten mit dem Satz aufgehoben:

Wenn Polizisten Asylbewerber als Sauausländer oder Drecksasylant beschimpfen, ist das noch keine Rassendiskriminierung.

Richter die in einem Rechtsstaat solche Urteile fällen sollten ihres Amtes erhoben werden.

Eine Frage dazu hätte ich da schon noch, darf man nun im Umkehrschluss unsere Schweizer Nachbarn die in Massen zum Einkauf nach Deutschland einreisen als "Sauschweizer oder Drecksschweizer" bezeichnen. Soll das in Zukunft der Sprachgebrauch in der Schweiz werden. Wollt ihr das euren Kinder so beibringen. Liebe Schweizer Nachbarn, das ist Nazijargon die sich die Richter da zu eigen gemacht haben. Lasst nicht diese verbale Hetze im Land der Eidgenossen zu.

LG
CC


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz
#30Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 5. Mär 2014, 14:02 
Offline
Forum Admin
Benutzeravatar

Registriert: 03.2010
Beiträge: 22376
Barvermögen: 9.536,00 Realis

Bank: 1.674.057,50 Realis
Danke gegeben: 187
Danke bekommen: 2354x in 1907 Posts
Geschlecht: weiblich
Highscores: 1070
Obwohl schon einige Tage seither vergangen sind möchte ich das Thema doch noch zur Diskussion einstellen.

Es geht um den "Schweizer Ausländer-Stopp"

Hier zuerst einen Auszug einiger Pressemeldungen dazu die aus dem Focus zitieren möchte.

Zitat:
Die Schweizer haben mit 50,3 Prozent für eine Begrenzung der Zuwanderung gestimmt. Somit entschied sich die Mehrheit der Eidgenossen für die von der national-konservativen SVP Initiative „gegen Masseneinwanderung“....


„Die Welt“ (Berlin): „Damit verschärft sich die Drift nördlich und südlich des Röstigrabens, die die Handlungsfähigkeit eidgenössischer Politik belastet. Die Schweiz muss ihre Nähe zur EU neu justieren. Ein 'Weiter-so' ist keine Option. Die SVP wird lernen, wie schwierig es ist, die positiven Aspekte der bilateralen Verträge mit Brüssel von den ungeliebten zu trennen.


„Süddeutsche Zeitung“ (München): „Die Schweiz hat sich in dieser Frage in zwei Hälften gespalten. Doch auch wenn das Ergebnis denkbar knapp ausfiel - es ist ein Erfolg der Gegner der "Masseneinwanderung". In Brüssel und in anderen EU-Hauptstädten wird die eidgenössische Entscheidung nun Sprengkraft entwickeln.


„Die Presse“ (Wien): „Ein wenig hat sich die EU das Abstimmungsergebnis auch selbst zuzuschreiben. (.) Die Kommission erschöpfte sich in vagen Andeutungen - und setzte sich damit schachmatt. Denn die Abstimmung muss sich so für die Eidgenossen, trotz aller Warnungen von Wirtschaft, Gewerkschaft und allen Parteien mit Ausnahme der SVP, ziemlich konsequenzenlos angefühlt haben.


„Badische Zeitung“ (Freiburg): „Die Entscheidung ist zu respektieren. Sie spiegelt gleichermaßen die Angst vor Überfremdung wider wie eine Bleib-Weg-Haltung. Es ist ein Signal der Abschottung gegenüber den Europäern und es ist ein Nein zum zusammenwachsenden Europa. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen sind noch unabsehbar.


„Hannoversche Allgemeine Zeitung“: „Das anti-europäische Votum ist, seien wir ruhig mal ein bisschen unhöflich, primitiv und rückwärtsgewandt. Die Schweizer können nicht erwarten, dass die übrigen Europäer ihnen weiter freundlich die Grenzen öffnen für ihre Produkte und Dienstleistungen - während sie selbst ihre Offenheit kurzerhand nach eigenem Gusto beschränken. Allzu lange schon pickt sich die Schweiz die Rosinen heraus. Reiche Deutsche, von Alice Schwarzer bis Uli Hoeneß, werden von Schweizer Banken mit offenen Armen empfangen.


„Rheinische Post“ (Düsseldorf): „Das Votum kann man als nationale Sache eines kleinen Landes abtun, das schon immer eigen war. Man kann es aber auch als Warnung für Deutschland lesen. Die CSU sollte daraus lernen, wohin es führt, wenn man mit Ausländerpolitik billigen Wahlkampf macht. So wenig wie deutsche Zuwanderer die Schweiz ruinieren, so wenig ruinieren uns die bulgarischen. Was es braucht, sind klare Spielregeln bei Arbeit, Geschäften, Steuern - hier wie dort. Zudem sollte das Votum jedem eine Lehre sein, der das Volk gerne über den Euro entscheiden lassen würde. Über die Währung kann es sinnvoll ebenso wenig urteilen wie über Zuwanderung (oder gar die Todesstrafe).



Ja das kommt dabei raus wenn Rechtspopulisten die Ressentiments auf ihre Tagesordnung bringen.
Und ob sie die Geister die sie nun gerufen haben auch wieder loswerden wage ich zu bezweifeln. Es wird meiner Meinung nach nur noch zu ändern sein, wenn solche Entscheidungen nicht mehr vom Souverän getroffen werden können. Aber auch das wäre ein Rückschritt in sachen Volksdemokratie, die ja eigentlich erwünschenswert ist.

Ich würde mich freuen, wenn es hier zu einer angeregten Diskussion kommen würde. Schließlich betrifft es ja auch uns Deutschen, und andere europäische Länder.

LG
CC


Na wenn die Schweiz da mal nicht ein klassisches Eigentor geschossen hat, einen Großteil ihres Außenhandels wickelt sie mit der Europäischen Union ab. Die Vorteile nutzen, aber den freien Personenverkehr ablehnen... müssen die Verträge mit der EU nun neu verhandelt werden? Ausländer draußen halten, aber die Millionen von ausländischen Steuerhinterziehern werden gern akzeptiert.
Mal schauen, welche Auswirkungen das auf die Wirtschaft der Schweiz hat, da ihr Erfolg doch auch durch ausländische Fachkräfte möglich wurde.

Ich denke, dass solche Strömungen in vielen Ländern zu finden sind, nach dem Motto: Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Soweit ich weiß, hat die Schweiz z. B. eine Arbeitslosenquote um die 3 Prozent, da passt dieses Argument ja wohl nicht.

_________________
Schwarze Klamotten trage ich nur, bis die etwas noch dunkleres erfunden haben. Bild


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 34 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron

Pagerank verbessern und steigern. Homepage bekannt machen und mehr Besucher!

© phpBB® Forum Software phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker