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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#41Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 4. Aug 2010, 17:34 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Eva hat geschrieben:
So lang man im 3. Reich kein Jude, kein Kriegstauglicher, kein Zigeuner, kein Pfaffe, kein Linker, kein Homosexueller war (hab ich wen vergessen ?) mag es durchaus stimmen, dass die, die keiner dieser Gruppen angehört haben und brave regimetreue Nationalsozialisten waren oder wenigstens Mitläufer damals mit der Zivilcourage anderer braver regimetreuer Nationalsozialisten oder wenigstens Mitläufer rechnen konnten! Aber um welchen Preis? :shock:



Ja Du hast eine große Gruppe vergessen, denen bei den Nazis eine " Besondere Aufmerksamkeit " gewidmet wurden. Menschen mit Handicap (Behinderte) Wer wirklich wissen will, zu was Menschen (?) fähig sind, sollte sich die Methoden der Nazis genauer anschauen, wie man mit Menschen umgegangen, ist die nicht in ihr Schema gepasst haben. Tendenzen die in die gleiche Richtung gehen, sind m einer Meinung nach, auch heute wieder zu erkennen.



Sorry , irgendwie hab ich unterbewusst hab ich gespürt dass die Auflistung nicht vollständig war, und das passiert mir, die sich ehrenamtlich gerade in diesem Bereich engagiert ...


ich geh mich jetzt eine Runde schämen ... allen Ernstes ... shit aber auch :oops: :oops: :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#42Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 4. Aug 2010, 17:38 
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Eva hat geschrieben:
CoolCheffe hat geschrieben:
Eva hat geschrieben:
So lang man im 3. Reich kein Jude, kein Kriegstauglicher, kein Zigeuner, kein Pfaffe, kein Linker, kein Homosexueller war (hab ich wen vergessen ?) mag es durchaus stimmen, dass die, die keiner dieser Gruppen angehört haben und brave regimetreue Nationalsozialisten waren oder wenigstens Mitläufer damals mit der Zivilcourage anderer braver regimetreuer Nationalsozialisten oder wenigstens Mitläufer rechnen konnten! Aber um welchen Preis? :shock:



Ja Du hast eine große Gruppe vergessen, denen bei den Nazis eine " Besondere Aufmerksamkeit " gewidmet wurden. Menschen mit Handicap (Behinderte) Wer wirklich wissen will, zu was Menschen (?) fähig sind, sollte sich die Methoden der Nazis genauer anschauen, wie man mit Menschen umgegangen, ist die nicht in ihr Schema gepasst haben. Tendenzen die in die gleiche Richtung gehen, sind m einer Meinung nach, auch heute wieder zu erkennen.



Sorry , irgendwie hab ich unterbewusst hab ich gespürt dass die Auflistung nicht vollständig war, und das passiert mir, die sich ehrenamtlich gerade in diesem Bereich engagiert ...


ich geh mich jetzt eine Runde schämen ... allen Ernstes ... shit aber auch :oops: :oops: :oops:



Ja ab in die Ecke zum schämen :lol: ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#43Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 4. Aug 2010, 17:44 
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CoolCheffe hat geschrieben:
Eva hat geschrieben:
CoolCheffe hat geschrieben:


Ja Du hast eine große Gruppe vergessen, denen bei den Nazis eine " Besondere Aufmerksamkeit " gewidmet wurden. Menschen mit Handicap (Behinderte) Wer wirklich wissen will, zu was Menschen (?) fähig sind, sollte sich die Methoden der Nazis genauer anschauen, wie man mit Menschen umgegangen, ist die nicht in ihr Schema gepasst haben. Tendenzen die in die gleiche Richtung gehen, sind m einer Meinung nach, auch heute wieder zu erkennen.



Sorry , irgendwie hab ich unterbewusst hab ich gespürt dass die Auflistung nicht vollständig war, und das passiert mir, die sich ehrenamtlich gerade in diesem Bereich engagiert ...


ich geh mich jetzt eine Runde schämen ... allen Ernstes ... shit aber auch :oops: :oops: :oops:



Ja ab in die Ecke zum schämen :lol: ;)



wie lange ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#44Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 4. Aug 2010, 18:20 
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Eva hat geschrieben:
So lang man im 3. Reich kein Jude, kein Kriegstauglicher, kein Zigeuner, kein Pfaffe, kein Linker, kein Homosexueller war (hab ich wen vergessen ?) mag es durchaus stimmen, dass die, die keiner dieser Gruppen angehört haben und brave regimetreue Nationalsozialisten waren oder wenigstens Mitläufer damals mit der Zivilcourage anderer braver regimetreuer Nationalsozialisten oder wenigstens Mitläufer rechnen konnten! Aber um welchen Preis? :shock:



Damit es nie vergessen wird.

Zitat:
Am Anfang des nationalsozialistischen Mordens stand die ‘Aktion Gnadentod’
„Unheilbar Kranken sollte bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden.“ Von Leo G. Schüchtern.(Kreuz.net) Am 1. September 1939 erklärte Reichskanzler Adolf Hitler pflegebedürftigen und behinderten Deutschen den Krieg.

„Nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken sollte bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden“.

Bis zum August 1941 fielen der anschließenden Mordaktion mehr als 70.000 Menschen zum Opfer.

Vorbereitet wurde die Aktion durch einen häßlichen Propagandafeldzug gegen „Ballastexistenzen“ und „lebensunwerte Menschen“ im Sinne der nationalsozialistischen Rassenhygiene.



Zitat:
Systematisiertes Eliminierungsverfahren

Mit Meldebögen erfaßte man zu Beginn der „Aktion Gnadentod“ in allen deutschen Psychiatrieanstalten die Insassen und Langzeitpatienten nach dem Grad ihrer Behinderung und Pflegebedürftigkeit.

Systemzuverlässige ärztliche Gutachter wurden mit der Selektion der Patienten beauftragt.

Wer auf den Meldebögen als „pflegebedürftig“ oder „arbeitsunwillig“ qualifiziert wurde, galt als „lebensunwert“.

Auf dem Meldebogen wurde das mit einem „+“ eingetragen.

Als einmal ein entfernter Verwandter von Reichsmarschall Hermann Göring († 1946) auf die Todesliste gelangte, intervenierte Göring nach dem Motto: Wer lebensunwert ist, bestimme ich.

Die gesammelten Daten wurden in der Organisationszentrale „Tiergartenstraße 4“ in Berlin gesammelt.

Die sogenannte „T4-Zentrale“ ordnete auch die Einrichtung von Tötungsanstalten an.

Diese entstanden in Brandenburg bei Berlin, Bernburg an der Saale, Sonnenstein-Pirna bei Dresden, Hadamar bei Limburg, Grafeneck in Württemberg und Hartheim/Linz in Österreich




Zitat:
60 Patienten pro Tag



Rauch aus HadamarIm damals praktisch leerstehenden Landeskrankenhaus von Hadamar wurde ein Tötungstrakt eingerichtet. Er bestand aus den Vorbereitungsräumen, einer Gaskammer, einem Sezierraum und zwei Krematoriumsfluchten im Keller.

Aus logistischen Gründen und um die Angehörigen irrezuführen schaffte man die todgeweihten Patienten aus etwa dreißig Heilanstalten des mittelwestlichen Bereiches des Reiches in neun Zwischenanstalten in der Nähe der Kleinstadt Hadamar.

Aus diesen Anstalten brachten täglich drei Busse durchschnittlich sechzig Patienten in die Tötungsanstalt.

Das Personal spielte den Kranken das Ritual einer Neuaufnahme vor, bevor die Todgeweihten in den Keller „zum Duschen“ geführt wurden.

In die als Duschraum getarnte 14 Quadratmeter große Gaskammer preßten die Pfleger bis zu sechzig Menschen. Sie wurden dann durch Kohlenmonoxyd vergast.

Am Gashahn stand der Arzt Dr. Hans Bodo Gorgaß. Er war wie die meisten Angestellten der Tötungsanstalt Mitglied der SA und der NSDAP.

Die beiden Bürovorsteher Christian Wirth und Gottlieb Hering – beruflich Kriminalbeamte – nahmen obere SS-Ränge ein.

Nach 1942 wüteten sie in den Vernichtungslagern Treblinka, Belzec und Sobibor in Polen.

Die Leichen der Ermordeten wurden in den beiden Krematoriumsöfen in den Kellerräumen verbrannt. Vorher brach man den Toten die Goldzähne heraus.



Ausschnitt aus einem Propagandafilm der NationalsozialistenDas Zahngold hat die Firma Degussa eingeschmolzen. Es war folglich Teil des sogenannten Nazigoldes, das zwecks Devisenbeschaffung an die Schweiz verkauft wurde.

Die Angehörigen der Ermordeten bekamen standardisierte Trostbriefe und standesamtliche Totenscheine mit gefälschten Todesursachen – auf Wunsch auch eine Urne mit Asche.

Meistens wurden die Habseligkeiten der getöteten Patienten von der Anstalt einbehalten.



Zitat:
Gleiches Personal – andere Zielgruppe

Im Herbst 1941 stellte man die Gasmordaktion – unter anderem aufgrund der mutigen Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen – vorläufig ein.

Die beiden Krematoriumsöfen von Hadamar baute man ab, um sie „im Osten“ wieder zu verwenden.

Ein Teil des Hadamarer Personals wurde im Winter 1941/42 zu Einsätzen im Rückraum des seit Juni 1941 begonnenen Krieges gegen die Sowjetunion abkommandiert.

Mit den Ost-Deportationen der Juden im nationalsozialistischen Zugriffsbereich knüpfte Hitlers Mordbürokratie direkt an die Euthanasie-Gasmordaktion im Deutschen Reich an – teilweise mit dem gleichen Personal.

Die Euthanasierungen waren auch der Probelauf für den Völkermord an Zigeunern, Polen und Völkern im sowjetischen Machtbereich.

Die meisten Punkte, welche die sogenannte Holocaust-Ideologie für die Einzigartigkeit der Judenmorde anführt, treten im Massenmord an den Behinderten zu Tage:



Deportation von Patienten aus der Pflegeanstalt Liebenau (circa 1940)Einer Gruppe von Menschen wurde allein wegen einer Eigenschaft – Behinderung und Pflegebedürftigkeit – das Lebensrecht abgesprochen.

Für die Ermordung baute der braune Terrorstaat spezielle Tötungseinrichtungen.

Die Mordaktionen wurden hochbürokratisch, fabrikmäßig und mit damals modernster Logistik und Technik durchgeführt.

Die Leichen wurden nach Zahngold geplündert und wegen der Gehirne „für Forschungszwecke“ seziert, bevor die Verbrennung die Spuren verwischen sollte.

Die „Aktion Gnadentod“ besaß keine gesetzliche Grundlage und wurde mit bürokratischen Falschinformationen und Geheimhaltungsbefehlen verschleiert.




Zitat:
Was war die Grundlage für die Judenvernichtung?

Auf diese Weise stellt die Liquidierung von Behinderten die behauptete unvergleichliche Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenmorde – und damit das zivilreligiös aufgeladene Holocaustkonzept – in Frage.

Auch das zweite Dogma der Holocaust-Ideologie wird durch den rassenhygienisch motivierten Krankenmord in Frage gestellt:

Propagandisten der Holocaust-Ideologie behaupten, daß der Völkermord an den Juden nur aufgrund eines „zweitausendjährigen Antisemitismus“ möglich gewesen und daß sogar ein „ewiger Judenhaß“ darin kumuliert sei.

Nach Meinung des US-Hetzautors Daniel Goldhagen war ein angeblicher „eliminatorischer Antisemitismus der Deutschen“ Grundlage für das Gelingen des jüdischen Völkermordes.

Doch die nationalsozialistischen Massenmorde an Kranken und Pflegebedürftigen zeigen, daß diese trotz einer zweitausendjährigen Zivilisation der christlichen Nächstenliebe, der personalen Menschenwürde und des Tötungsverbotes durchgesetzt wurden.

In der Massenvernichtung der Behinderten zeigte sich der erschreckende Zivilisationsbruch, die Menschen nach ihrem Rassewert und ihrer ökonomischen Verwertbarkeit einzuschätzen.

Erst nachdem es Hitlers Mordbürokratie gelungen war, den Massenmord an den Kranken mitten in Deutschland und relativ reibungslos durchzuführen, ging man daran, die Juden im nationalsozialistischen Zugriffsraum zu liquidieren.

Die Krankenmorde von 1939 bis 1941 waren somit Bedingung, Anstoß und Vorbild für den nationalsozialistischen Massenmord an sechs Millionen Juden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#45Ungelesener BeitragVerfasst: Do 5. Aug 2010, 18:07 
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It´s not me hat geschrieben:
die tage habe ich hier ein plakat gesehen, bei dem ich mental würgen musste.

ein sprayer vor einer mauer, im dunkeln, im vordergrund jemand, der ein handy hält, das 110 auf dem display anzeigt. dazu der slogan: courage zeigen.

für mich ist courage was anderes als die bullen zu rufen. courage ist einschreiten. courage ist ungerechtigkeit durch einsatz seiner person verhindern. courage ist sich zu trauen für das einzustehen, was man selbst für richtig hält, auch und gerade, wenn das unangenehm oder bedrohlich wird.


"auch und gerade, wenn das ... bedrohlich wird"

Das halte ich eher für Dummheit als für Courage. Wenn ich in einer Prügelei einschreite und dabei selbst verprügelt werde, hilft das dem ursprünglichen Opfer nicht einen Deut. Wenn jemand mit einem Messer bedroht wird und ich werfe mich dazwischen, ist der ursprünglich Bedrohte nicht weniger in Gefahr, wenn ich zuerst abgestochen werde.

In Köln gibt es ähnliche Plakate unter dem Motto "Kölner lassen keinen allein" (http://trumpkin.de/item/113). Da werden keine Sprüher gezeigt, sondern Situationen, in denen man sich bedroht fühlt. In solchen Situationen sagen Fachleute (Polizei) z. B., daß es klüger ist, nicht eigenmächtig zu handeln. Stattdessen soll man andere Leute auf die Situation aufmerksam machen und lieber die Polizei rufen, als sich selbst zu gefährden. Und das kostet durchaus auch Überwindung, weil

* man Angst hat, die Situation falsch zu verstehen und sich mit einem Fehlalarm lächerlich zu machen
* man vielleicht befürchtet, nicht ernst genommen zu werden
* man Angst haben könnte, die Person/en, die als Bedrohung wahrgenommen werden, könnten den Anruf bemerken und sich rächen
* einem alle möglichen anderen - zum Teil irrationalen - Bedenken durch den Kopf schießen

Menschen, die diese Befürchtungen überwinden und Hilfe rufen, sind keineswegs Denunzianten, sondern in meinen Augen tatsächlich couragiert.


Im übrigen: in Anbetracht der Kosten, die für eine Fassadenreinigung entstehen, werden die Eigentümer der vollgesprühten Hauswände, Brückengeländer usw. Deine Meinung vermutlich nicht teilen. Einschreiten hilft nur, die aktuelle Tat zu stören und zu verhindern. Nur durch Verhaftung und Verurteilung (z. B. zum Entfernen der Schmierereien auf eigene Kosten) der Sprayer kann dem betroffenen Eigentümer geholfen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#46Ungelesener BeitragVerfasst: Do 5. Aug 2010, 19:34 
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It´s not me hat geschrieben:
wenn eine situation für jemanden bedrohlich wird und man erst die polizei ruft kommt die mit sicherheit zu spät. maul aufmachen, entschlossen auftreten und hoffen, das die umstehenden pappnasen nicht nur dumm gaffen und couragiert telefonieren.


Da sagen die Experten: falsch!

Wenigstens VORHER die 110 wählen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#47Ungelesener BeitragVerfasst: Do 5. Aug 2010, 19:39 
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Und wie schon geschrieben, bin ich auch bzgl. "Polizei rufen" und "Courage" anderer Meinung als Du. Es ist keineswegs so einfach, in einer solchen Situation zum Telefon zu greifen und die Polizei zu rufen, wie man denkt, wenn man nicht in einer solchen Situation ist. Ich empfinde es nicht als Abwertung des Wortes "Courage", diesen Anruf so zu bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#48Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 6. Aug 2010, 05:24 
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Ich denke mal im 3. Reich wäre mir sofort geholfen worden. Jedes Leben war wertvoll, jeder stand zu seinen Land. Aber heute ist es ja verboten stolz zu sein.[/quote]
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wen meinst du denn damit, wer dir geholfen hätte ? die SA oder SS oder vlllt. die hitlerjugend?
sorry, aber ich denke bei all diesen organisationen waren in erster linie (fast) nur noch frauen + kleinkinder zivilpersonen + das aus dem einfachen grund heraus weil diese, aufgrund ihres geschlechtes eh nix zu sagen hatten + es ja schon sträflich war als mann nicht einer partei anzugehören, ob man(n) wollte oder nicht.
o.k. jetzt spinnen wir den faden mal weiter
angenommen du wärst im 3.reich wie du sagst + hast dieses unglück mit deinem fahrrad
( wobei ich sagen möchte das mir das echt,ganz ehrlich leid tut + ich aus eigener erfahrung auch weiß was das heißt, ich meine so ein unfall)
da kommen dann ein paar "staatsdiener " vorbei, willens dir zu helfen, nur, dummerweise hast du keinen ausweis dabei. handys oder ähnliches gibt`s nich,auch keine funkgeräte im auto etc. bei den beamten, ergo, beurteilung erst mal nach äußerlichkeiten, tja, dunkle haare +dunkle augen, sieht ausländisch aus, also ab ins nächste internierungslager + schon bist du in den mühlen der justiz (der damaligen) von denen du nicht mal zu träumen gewagt hättest. + all das aufgrund von willkür !
schau dir mal die beiträge bzw. zitate vom cheffe an, vom 4.juli
was mich hier allerdings doch sehr erstaunt ist deine anmaßung über eine zeit, ja besser gesagt einen terror zu urteilen, in dem du nicht mal gelebt hast, ich im übrigen auch nicht, deshalb schon verbietet sich eigentlich doch schon jedweder kommentar, bzw. sogar ein vergleich zu dieser zeit, oder ?!!

+ dann frag ich mich worauf du im bezug auf diesem land stolz sein willst ?!
etwa auf die kinderfeindlichkeit in unserem land?! oder die sparmaßnahmen von uns tante merkel während sie immerwährend mehr im ausland als im eigenen land vertreten ist + dort auch die steuergelder hinschleppt.....wann immer es brennt im ausland, uns angie ist zur stelle, was ich sicher nicht grundsätzlich verteufeln möchte, aber, ich kann den inhalt meines kühlschrankes nicht an meine nachbarn verteilen während meine kinder nix zu essen haben, ich kann allenfalls teilen !!
ich frage mich ehrlich gesagt, wo du dir da ein beispiel nimmst ?!

+ "jedes leben war wertvoll" ? ( siehe andere beiträge), bei dem spruch kommt mir echt die galle hoch + ich möchte nicht gesperrt werden wenn ich dir dazu meine meinung sage

_________________
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dem traue ich nie, der einmal treue brach.
william shakespeare


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#49Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 10. Nov 2010, 10:07 
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Friedans hat geschrieben:
Zivilcourage

ein schönes Wort aber ich würde jedem raten dies nicht anzuwenden.
So wurde ein Rentner am AG Brandenburg zu einer hohen Geldstrafe verurteilt weil diese Courage gezeigt hat. Er hatte einen Einbrecher gestellt, mit dem Seil des Einbrechers Dingfest gemacht und zur Polizei gebracht.
Der Einbrecher hat den Rentner wegen Freiheitsberaubung angezeigt und Recht bekommen.
Mich hat mal eine Glatze mit einen Basboolschläger angegriffen, Ich habe Ihm diesen abgenommen und die Polizei gerufen.

Seine Freundin hat Ausgesagt das ich ihn Angegriffen habe und wurde verhaftet und zu
1000 € verurteilt.

Seit also gewarnt vor Courage - dreht euch um und geht!
Das ist zwar nicht nach meinem Geschmack aber anscheinend die bessere Lösung.

Das Wär auch mal ein Thema in diesem Forum - Wie krimminell und befangen ist eigentlich diese Justiz, warum wurde Justitzia die Augen verbunden. Natürlich - damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

In einem aktuellen Fall hat ein Staatsanwalt Zivilcourage gefordert und weigert sich seit über dreieinhalb Jahren nachgewiesenen Betrug, Diebstahl, Urkundenfälschung und Falschaussage eines Vermieters am AG Brandenburg zu verfolgen. Dies steht nicht im Interesse der Öffentlichkeit einem krimminellen Vermiete zu verfolgen so die Staatsanwaltschaft Potsdam.
Betrug und Diebstahl, Urkundenfälschung und falsche Angaben an einem Gericht sind keine Straftaten hat die Staatsanwaltschaft Potsdam als Begründung angegeben.

Betrug und Diebstahl sind keine Straftaten - Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aber schon!


Bei beiden Beispielen kann ich nur den Kopf schütteln. Beim zweiten Beispiel kann ich noch nachvollziehen, daß Deine Aussage gegen die Aussage von zwei anderen stand und du deshalb verloren hast, wenn auch unberechtigt.

Beim Beispiel des Rentners, der den Einbrecher "verhaftet" hat, bin ich fassungslos... Aber in einem anderen Forum, in dem ich früher mal unterwegs war, wurde auch mal darüber gesprochen. Und letztens habe ich gelesen, daß ein Einbrecher, der doof genug war, sich selbst in der Garage des Einbruchsopfers einzusperren und zwei Tage fest saß, bis der Eigentümer heimkam, auch mit seiner Klage Recht bekommen hat. Weiß aber nicht mehr genau, wo...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zivilcourage
#50Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 10. Nov 2010, 10:14 
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Friedans hat geschrieben:

Seit also gewarnt vor Courage - dreht euch um und geht!
Das ist zwar nicht nach meinem Geschmack aber anscheinend die bessere Lösung.

Betrug und Diebstahl sind keine Straftaten - Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aber schon!


Da hast du allerdings die schlechtesten Erfahrungen mit Courage gemacht, die man sich vorstellen kann. Die Konsequenz, die du für dich ziehst ist eine hoffnungslose und sicherlich auch erwünschte Resignation.

Das kann doch kein Zufall sein, daß diejenigen die helfen wollen mit Bestrafung rechnen müssen.
Diese Urteile ( so wie auch deine Verhaftung und Verurteilung) sind doch nur geeignet das Volk ängstlich und gleichgültig zu halten. Diese Urteile sind ein eindeutiges Signal. Wie oft sollen wir noch in der Wiederholungsschleife verharren und die immergleichen Fehler wiederholen?

Wegschauen hatte hier schon mal Hochkonjunktur.


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